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Niederelbert

Niederelberter Weihnachtssingen bietet dieses Mal sogar Jazzmusik

Thorsten Ferdinand

Das traditionelle Weihnachtssingen der Niederelberter Sparrow Sisters überraschte in diesem Jahr mit einigen kleinen Neuerungen. Erstmals präsentierten die Sänger unter Leitung von Maria Wallussi und Walter Frink mit dem Titel „Carol of the Bells“ ein jazziges Weihnachtsstück, das sich auffallend von den klassischen Liedern abhob, und erstmals mischte sich ein Teil des Blechbläserensembles bei der instrumentalen Begleitung zeitweise unters Publikum, um den Zuhörern einen echten Stereoeffekt zu bescheren. Doch auch dank der vielen traditionellen Passagen bei der inzwischen 14. Veranstaltung dieser Art geriet das Weihnachtssingen vor der katholischen Kirche wieder zu einem besinnlichen Erlebnis für die ganze Familie.

Ein Höhepunkt des Weihnachtssingens der Sparrow Sisters war der gemeinsame Auftritt der 50-köpfigen Chorinitiative mit dem Blechbläserensemble und den Kindern der Niederelberter Grundschule zum Titel „Wisst ihr noch, wie es geschehen“.  Foto: Thorsten Ferdinand
Ein Höhepunkt des Weihnachtssingens der Sparrow Sisters war der gemeinsame Auftritt der 50-köpfigen Chorinitiative mit dem Blechbläserensemble und den Kindern der Niederelberter Grundschule zum Titel „Wisst ihr noch, wie es geschehen“.
Foto: Thorsten Ferdinand

Der Frauenchor Sparrow Sisters verbindet das Singen am Vorabend der Weihnachtsfeiertage stets mit einem Spendenaufruf für einen guten Zweck. Mehr als 20.000 Euro sind so in den vergangenen Jahren zusammengekommen. Dieses Mal soll die Hälfte des Erlöses an den Förderverein der Niederelberter Grundschule gehen. Die andere Hälfte ist für den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes Rheinland-Pfalz bestimmt, der eingesetzt wird, um sterbenskranken Menschen ihren letzten Wunsch zu erfüllen. Andrea Schneider von den Sparrow Sisters stellte das Projekt in einigen Sätzen dem Publikum vor. Der Erlös aus dem Verkauf der Speisen, Getränke und Texthefte wird ebenso wie das gespendete Geld an diese beiden Organisationen gehen. Die exakte Höhe wird in wenigen Wochen bekannt gegeben.

Doch zurück zum eigentlichen Konzert, das in 90 Minuten wieder viele Höhepunkte zu bieten hatte: Seien es die instrumentalen Stücke des Blechbläserensembles wie „Joy to the World“ oder auch der Andachtsjodler, seien es die festlichen Lieder der Sparrow Sisters wie etwa „Es ist ein Ros entsprungen“ oder auch „Vom Himmel hoch da komm ich her“, seien es nicht zuletzt die zahlreichen eindrucksvoll dargebotenen Weihnachtstitel der Chorinitiative, die sich seit September auf den Abend vorbereitet hatte. Die Gruppe besteht aus insgesamt 50 Sängerinnen und Sängern, von denen einige mittlerweile schon recht erfahren sind, wie Maria Wallussi sagte. Immerhin war es bereits die neunte Chorinitiative dieser Art. Ihr Können zeigten die Aktiven nicht nur beim bereits erwähnten „Carol of the Bells“, sondern auch bei klassischen Weihnachtsliedern wie zum Beispiel „Maria durch ein Dornwald ging“ oder auch dem englischen „Mary, did you know“.

Gute Tradition ist inzwischen außerdem der jährliche Auftritt der ehemaligen Dorfspatzen, die immer dazu eingeladen sind, gemeinsam die Hymne „Christmas Charol“ anzustimmen. Bei dem emotionalen Stück bekam so mancher Zuhörer Gänsehaut.

Nicht zuletzt waren in diesem Jahr einige Kinder der Grundschule Niederelbert beteiligt, die gemeinsam mit der Chorinitiative den Titel „Wisst ihr noch, wie es geschehen“ sangen. Folgerichtig bezeichnete Pater Prise Antony als Hausherr das Singen der Sparrow Sisters als „ein Geschenk für uns alle“. Bezugnehmend auf das Weihnachtsfest sagte er: „Jesus ist das wahre Licht. Er bringt uns Freude und Frieden.“

Ortsbürgermeister Christoph Neyer sprach vermutlich vielen Zuhörern aus der Seele, als er die dargebotenen Titel zu „den schönsten Musikstücken, die wir kennen und die uns besonders berühren“, zählte. Das in ruhiger und aufmerksamer Konzertatmosphäre dargebotene Weihnachtssingen war wieder eine gelungene Einstimmung auf die Feiertage. Das milde Winterwetter mit fast schon zweistelligen Temperaturen trug schließlich dazu bei, dass viele Zuhörer auch nach dem Konzert noch eine ganze Weile vor der Kirche verharrten und einige Becher Glühwein oder Punsch zusammen tranken.

Von unserem Redakteur
Thorsten Ferdinand

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