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Herschbach/Uww

Neuer, moderner, besser: Herschbacher Festhalle wird saniert

In der Festhalle in Herschbach Uww., dem Haus Hergispach, wird fleißig gebohrt und gehämmert. Kabel hängen von den Decken, die Holzverkleidung ist vollständig demontiert, die sanitären Anlagen entfernt. Seit knapp vier Wochen wird die Halle in der zweiten Phase aufwendig renoviert. Ziel ist es, das aus dem Jahr 1983 stammende Gebäude auf dem neusten technischen Stand zu bringen. „Das ist alles mittlerweile ein bisschen in die Jahre gekommen“, erklärt Herschbachs Ortsbürgermeister Axel Spiekermann beim Besuch der Baustelle. „Eigentlich bleibt vom ursprünglichen Gebäude nur noch das grobe Gerüst stehen.“

In der Festhalle in Herschbach wird derzeit die Wand- und Deckenverkleidung neu gemacht.  Foto: Verena Hallermann
In der Festhalle in Herschbach wird derzeit die Wand- und Deckenverkleidung neu gemacht.
Foto: Verena Hallermann

Das Haus Hergispach soll für Vereine, Veranstalter und Besucher attraktiver werden. Dafür plant die Ortsgemeinde in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurteam Thran & Partner und dem Ingenieurbüro Alhäuser und König die Montage einer Akustikdecke im großen Saal. Um die Schallschutzelemente in den kommenden Wochen anzubringen, wurde die komplette Unterkonstruktion an der Decke neu gemacht. Mithilfe dieser schallabsorbierenden Platten werden Geräusche und der Nachhall-Effekt gedämpft, sodass der Raumklang optimiert wird.

Neben der Akustik soll auch die Beleuchtung auf den neusten Stand der Technik gebracht werden. Statt der Papierlampions und der Neonröhren werden der große und der kleine Saal mit LED-Leuchten ausgestattet. Künftig können sich die Vereine den Farbton für ihre Veranstaltung selbst aussuchen. Insgesamt 48 weiße und 16 bunte Lampen werden alleine im großen Saal montiert. Dazu kommen noch 16 weitere weiße Lampen im Bühnenbereich. Diese dimmbaren und farbwechselnden Strahler werden auch im kleinen Saal, der 2015 neu gemacht wurde, nun nachträglich noch eingebaut. „Dadurch soll künftig auch ein erheblicher Teil der Stromkosten eingespart werden“, erklärt der Bürgermeister.

Und auch die sanitären Anlagen hat die Ortsgemeinde ins Visier genommen: Der mehr als 30 Jahre alten WC-Bereiche in der Halle werden komplett saniert. Sie bekommen neuen Armaturen und Hygienespülungen, sowie die Decken werden neu gemacht. Auch die Umkleideräume werden erneuert, die Türen zum großen Saal bekommen ein zeitgemäßes Antlitz und eine neue Beschallungsanlage ist im Gespräch. Und: Die Lüftungsanlage wird teilweise überholt, um die Luftführung im Raum zu ändern, sodass es im großen Saal nicht mehr zieht.

Die Vereine, die regelmäßig in der Festhalle proben, wurden vorübergehend ausgelagert. Teilweise proben Tanzgruppen momentan im Rathaus. Bis Weihnachten sollen die Arbeiten aber abgeschlossen sein, sodass alle Veranstaltungen wie geplant stattfinden können. Auch die Herrensitzung der Närrischen Ritter Westerwald im Januar mit rund 500 Mann. Nach Weihnachten stehen voraussichtlich nur noch kleinere Arbeiten an, die den Betrieb aber nicht stören, meint Spiekermann.

Die Kosten, die voraussichtlich im oberen sechsstelligen Bereich liegen, muss die Ortsgemeinde zu einem großen Teil selbst tragen. 345.000 Euro kommen vom Land. Es ist die zweite Sanierungsphase der Festhalle. Vor zwei Jahren wurde der Brandschutz auf den neusten Stand gebracht. Unter anderem wurden neue Fluchttüren eingebaut. 2009 wurde das Dach im Rahmen einer energetischen Sanierung modernisiert.

Von unserer Redakteurin Verena Hallermann

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