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Montabaur

Investitionen in Millionenhöhe: Stolzer Neubau nun komplett fertig

Thorsten Ferdinand

Rund 4,3 Millionen Euro wurden investiert, etwas mehr als zwei Jahre wurde gebaut, nun ist die Kita Sonnenschein im Quartier Süd offiziell eingeweiht worden. In Betrieb ist die kommunale Kindertagesstätte zwar schon seit Jahresbeginn. Mit dem Festakt wollte die Stadt Montabaur allerdings warten, bis auch das Außengelände fertig ist. Dieser Zeitpunkt war nun gekommen. Am Dienstagabend konnten sich die Gäste aus Kommunalpolitik, Verwaltung, Elternvertretungen und Kirchen selbst ein Bild vom topmodernen Neubau auf dem ehemaligen Kasernengelände machen.

Mittlerweile ist auch das Außengelände der Kita Sonnenschein fertig. Aus diesem Anlass wurde die Kindertagesstätte im Montabaurer Quartier Süd offiziell eingeweiht. Dazu brachte die Samba-Percussion-Gruppe Monta Batida ein Ständchen.
Mittlerweile ist auch das Außengelände der Kita Sonnenschein fertig. Aus diesem Anlass wurde die Kindertagesstätte im Montabaurer Quartier Süd offiziell eingeweiht. Dazu brachte die Samba-Percussion-Gruppe Monta Batida ein Ständchen.
Foto: Thorsten Ferdinand

Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland erinnerte in diesem Zusammenhang an den Startschuss für das Projekt: Der Notartermin mit der Firma Quartiersmanufaktur, die das Grundstück für die Kita kostenlos zur Verfügung stellte, war im Jahr 2014 eine der ersten Amtshandlungen der neu gewählten Stadtchefin gewesen. Noch beim Spatenstich im November 2015 ging man davon aus, dass eine Kindertagesstätte mit 85 Betreuungsplätzen ausreicht. Letztlich sind es nun aber sogar 120 Plätze geworden, weil sich in der Bauphase herausstellte, dass in Montabaur noch mehr Kinder geboren werden.

4,3 Millionen Euro wurden in den Neubau der Kindertagesstätte Sonnenschein im Stadtteil Quartier Süd investiert.

Nach offizieller Zählart handelt es sich in der Kindertagesstätte um vier Regel- und zwei Krippengruppen. Bei einem Rundgang im Gebäude wird jedoch schnell deutlich, dass es in der Kita Sonnenschein keine klassische Einteilung in Gruppenräume gibt. Die Kinder werden in sogenannten altershomogenen Gruppen betreut – es gibt einen Gebäudetrakt für die Mädchen und Jungen bis zweieinhalb Jahre, einen Trakt für die bis zu Vierjährigen und einen Bereich für die größeren Kinder ab vier Jahre. Sie umfassen jeweils zwei Spielräume mit Nebenräumen, Schlafbereiche und Sanitäranlagen in altersgerechter Größe.

Innerhalb des jeweiligen Gebäudetrakts können die Kinder selbst entscheiden, wo und was sie spielen, erklärte Leiterin Susanne Fritz bei der Einweihung. Neben Büro- und Personalräumen sowie einem Mehrzeckraum umfasst die neue Kita auch eine Küche für die Frischkostzubereitung sowie einen Speisesaal. Die Eingewöhnung der Kinder erfolgt nach dem Münchener Modell. Eine weitere Besonderheit ist Kita-Hund Betty, die derzeit speziell für die Bedürfnisse der Kindertagesstätte ausgebildet wird. Die Labrador-Retriever-Hündin gehört Susanne Fritz. Der neue Massivbau mit einer Nutzfläche von rund 1300 Quadratmetern ist auch in finanzieller Hinsicht ein „stolzer Neubau“, wie es die Stadtchefin formulierte. „Aber Qualität kostet auch etwas“, machte Wieland deutlich. Entwurf und Planung stammen vom Architekturbüro Konstantin Hartenstein. Das teilweise überdachte Außengelände hat Petra Pöritzsch-Jonas von der VG-Verwaltung in Montabaur entworfen. Herausgekommen sei ein Kindergarten, „auf den wir mächtig stolz sein können“, lobte auch der Beigeordnete der Verbandsgemeinde, Andree Stein.

Ihre Glückwünsche übermittelten zudem Leena Koivuloma vom Elternausschuss, Victoria Mayer vom Förderverein sowie Dr. Martin Koch von der Quartiersmanufaktur. Gesegnet wurden die Räumlichkeiten schließlich vom katholischen Kaplan Steffen Henrich aus Montabaur und vom evangelischen Pfarrer Klaus Groß aus Wirges. Für Unterhaltung sorgte die Samba-Percussion-Gruppe Monta Batida, die überdies einen 200-Euro-Scheck für die musikalische Früherziehung als Geschenk im Gepäck hatte.

Von unserem Redakteur Thorsten Ferdinand

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