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Montabaur

Frische Ideen für Weihnachtsmarkt in Montabaur

Nachdem der Weihnachtsmarkt im Vorjahr viele Besucher enttäuschte, weil es nur ein paar Gastronomiestände vor dem alten Rathaus gab, hat der Stadtrat im Frühjahr beschlossen, die Organisation an die Agentur Smiling Events zu vergeben.

Inzwischen hat Geschäftsführerin Alexandra Marx die wesentlichen Eckpunkte der neuen Veranstaltung geklärt. Schauplatz der sogenannten Winterwelt wird demnach der Kirchplatz von St. Peter in Ketten am Ende der Fußgängerzone sein. Dort wird es vom 29. November (erster Adventssamstag) bis einschließlich 7. Dezember (zweiter Adventssonntag) einen innovativen Weihnachtsmarkt geben. Alexandra Marx plant derzeit mit mindestens zehn bis zwölf Holzhütten, an denen unter anderem individuelle Geschenke verkauft werden sollen. Hintergrund: In Montabaur gab es in den vergangenen Jahren überwiegend weihnachtliche Deko-Artikel, die sich kurz vor dem Fest aber nicht mehr gut verkaufen lassen. Besser ist es nach Auffassung von Alexandra Marx, Produkte anzubieten, die sich als Geschenk für das Weihnachtsfest eignen, zum Beispiel hochwertige Fotodrucke. Damit – unabhängig vom Wetter – garantiert eine weihnachtliche Stimmung entsteht, wird auf dem Markt künstlicher Schnee rieseln.

„Wir verwenden dafür Granulat", erklärt Alexandra Marx. Das sei umweltschonender als die Herstellung von echtem Schnee und besser als rutschiger Schaum. Eine neue Weihnachtsbeleuchtung sowie eine lebendige Krippe mit Schauspielern sollen das Ihrige zur gemütlichen Atmosphäre beitragen. Die einheitlichen Adventshütten werden gemietet. Das sei leider günstiger als die Reparatur der alten Hütten der Werbegemeinschaft Montabaur aktuell, die durch die Lagerung unter freiem Himmel auf dem Parkplatz Eichwiese relativ stark beschädigt sind. Einige Gastronomiestände runden das Angebot auf dem Kirchplatz ab. Das Ganze soll aber auf keinen Fall zu einem Rummelplatz verkommen, betonen Alexandra Marx und Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland unisono. Darauf habe auch die Kirche großen Wert gelegt. Nachdem Alexandra Marx in ihrer ersten Präsentation den Parkplatz Judengasse als Veranstaltungsort vorgeschlagen hatte, ist sie nun sehr froh, dass die katholische Kirche dem Markt zugestimmt hat. Denn der Platz vor St. Peter in Ketten sei durch die Nähe zum Gotteshaus und zur Fußgängerzone einfach noch besser geeignet.

Die Veranstaltungsagentur möchte die Besucherfrequenz auf dem Markt auch dadurch steigern, dass Komplettpakete für Weihnachtsfeiern von Firmen und Vereinen geschnürt werden. Diese umfassen dann zum Beispiel einen spielerischen Wettbewerb im Eisstockschießen und ein Essen in einem Montabaurer Lokal. Trotz der neuen Winterwelt bleibt der Weihnachtstreff vor dem historischen Rathaus erhalten. Der Adventskalender des Bürgervereins Stadtmarketing werde sehr gut angenommen und habe sich bewährt, erklärt Alexandra Marx. Die Gastronomiestände auf dem Großen und Kleinen Markt sollen auch weiterhin die gesamte Adventszeit bis Heiligabend geöffnet sein. Für den eigentlichen Weihnachtsmarkt sei das in einer Kleinstadt wie Montabaur allerdings zu lange gewesen, meint die Expertin für Veranstaltungen. Eine eindrucksvolle Visitenkarte hat Marx in ihrer Heimatstadt bereits mit der Organisation des Finales von Mission Olympic 2013 hinterlassen.

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