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Höhr-Grenzhausen

Ein echter Hingucker: Investoren stellen Detailpläne für Rastal-Center vor

Martin Boldt

Viel Glas, geschwungene Formen, schmückende Wasserflächen und eine kreisförmige Anordnung der Geschäfte – das neue Rastal-Center, das an der Autobahnausfahrt der A 48 in Höhr-Grenzhausen entstehen soll, wird der Kannenbäckerstadt eine bereits von Weitem sichtbare Landmarke hinzufügen.

Das neue Rastal-Center, das nahe der Autobahnabfahrt Höhr-Grenzhausen entstehen soll, empfängt seine Besucher mit einer geschwungenen Glasfassade. Alle Geschäfte werden kreisförmig um die Parkflächen im Inneren des Areals angeordnet sein.
Das neue Rastal-Center, das nahe der Autobahnabfahrt Höhr-Grenzhausen entstehen soll, empfängt seine Besucher mit einer geschwungenen Glasfassade. Alle Geschäfte werden kreisförmig um die Parkflächen im Inneren des Areals angeordnet sein.
Foto: Schoofs Immobilien GmbH / RATHKE Architekten BDA

War es während der raumplanerischen Prüfung durch die SGD Nord recht still um das Bauvorhaben geworden, nutzten die Investoren nun die aktuelle Stadtratssitzung, um weitere Details des Projektes vorzustellen. Die Entwürfe des beauftragten Architektenbüros Rathke Architekten BDA aus Wuppertal sehen unter anderem eine elliptische Form vor, bei der sich die einzelnen Läden und Dienstleister um eine zentrale Stellplatzfläche gruppieren. Auf rund 13.000 Quadratmeter Gesamtmietfläche entstehen 7200 Quadratmeter Verkaufsfläche, die durch ein großes, verbindendes Dach überspannt werden. Oberstes Ziel sei dabei gewesen, einen unverwechselbaren Ort zu schaffen, der sich von der anonymen Gestaltung herkömmlicher Gewerbeflächen abhebt, erklärt Markus Rathke. Als Vorbild für das neue Höhr-Grenzhäuser Einkaufszentrum fungiert das „Rondo Steinheim“ in Hanau, das mit seiner Formensprache durchaus an eine moderne Fußballarena erinnert.

Entwickelt, realisiert und vermarktet wird das Fachmarktzentrum künftig allerdings nicht mehr wie bisher in Eigenregie der Familie Sahm (Rastal GmbH) und der in Dernbach ansässigen GPU GmbH. Sie legen das Projekt ab sofort in die Hände der auf die Entwicklung von Einzelhandelsflächen spezialisierten Schoofs Immobilien GmbH, die ihren Sitz in Frankfurt hat und deren Geschäftsführer Mohamed Younis ist. „Wir werden auf dem Grundstück ein Einkaufszentrum errichten, das mit einem bedarfsgerechten Angebot an Einzelhandel und Dienstleistungen sowie mit einer markanten Architektur überzeugen wird“, verspricht dieser. Er beziffert das Projektbudget auf etwa 36 Millionen Euro.

Als Ankermieter stehen Aldi Süd und Lidl fest. Beide Discounter sind mit ihren bisherigen Standorten in der Rudolf-Diesel-Straße nicht zufrieden. Mit an Bord ist der Drogeriemarktbetreiber dm, der sich hierfür neu in Höhr-Grenzhausen ansiedeln wird. Ebenfalls geplant sind: ein Bekleidungs- und Schuhgeschäft, eine Bäckerei mit Café, ein Friseur, ein Optiker, ein Laden für Tiernahrung und ein noch nicht näher beschriebenes Geschäft. Eine umlaufende Kolonnade ist so konzipiert, dass alle Geschäfte von den Besuchern wettergeschützt erreicht werden können.

Um das Areal auch nach Ladenschluss zu einem attraktiven Anlaufpunkt machen, ist eine zentrale Gastronomiefläche eingeplant. Ergänzt werden soll sie durch eine Sportsbar, ein Fitnessstudio und ein weiteres Restaurant mit großzügiger Außenterrasse, die ihren Platz in einem Obergeschoss an der abgerundeten Grundstückskante zwischen Paul-Viehmann-Allee, Kreisverkehr und Schillerstraße finden sollen.

320 ebenerdige Parkplätze stehen den Kunden zur Verfügung. Sie werden ergänzt durch 50 weitere Stellplätze auf einer Parkebene, die in die bestehende Topografie eingeschoben wird. Um den nahen Verkehrskreisel zu entlasten, erfolgt die Ein- und Ausfahrt zum Center über die Schillerstraße. Von Osten her wird die Zufahrt mit einer zusätzlichen Abbiegespur versehen. Der Parkplatz wird darüber hinaus mit der Rastal-Straße verbunden, sodass hier in Spitzenzeiten eine zusätzliche Entlastung erfolgen kann. Der Start der Bauarbeiten ist für 2019 geplant, eine Eröffnung des Centers für 2020.

Von unserem Reporter Martin Boldt

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