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    Volksparteien im Kreis Neuwied leiden unter Mitgliederschwund

    Den arrivierten Parteien geht es nicht besser als vielen Vereinen: In den vergangenen zehn Jahren haben die beiden großen Volksparteien im Kreis Neuwied kontinuierlich Mitglieder verloren. Bei der CDU schrumpfte die Zahl um gut 600 auf aktuell 2395 Mitglieder (2005: 2783), bei der SPD sogar um knapp 900 auf jetzt 1773 (2005: 2037). Eintritte und Zuzüge wiegen Austritte, Sterbefälle und Wegzüge längst nicht mehr auf, selbst wenn es einzelnen Ortsvereinen gelingt, bei Aktionen eine ansehnliche Anzahl neuer Mitglieder zu werben.

    Kreis Neuwied - Den arrivierten Parteien geht es nicht besser als vielen Vereinen: In den vergangenen zehn Jahren haben die beiden großen Volksparteien im Kreis Neuwied kontinuierlich Mitglieder verloren. Bei der CDU schrumpfte die Zahl um gut 600 auf aktuell 2395 Mitglieder (2005: 2783), bei der SPD sogar um knapp 900 auf jetzt 1773 (2005: 2037). Eintritte und Zuzüge wiegen Austritte, Sterbefälle und Wegzüge längst nicht mehr auf, selbst wenn es einzelnen Ortsvereinen gelingt, bei Aktionen eine ansehnliche Anzahl neuer Mitglieder zu werben.

    Die Gründe für diesen anhaltenden Abwärtstrend liegen für den CDU-Kreisvorsitzender Erwin Rüddel auf der Hand: Er nennt die fortschreitende Alterung des landesweit zweitgrößten Kreisverbandes. So sind die meisten Unionsmitglieder älter als 50 Jahre. Gleiches gilt für die Genossen. Zudem fliegen bei den von den Kreisverbänden regelmäßig betriebenen Karteibereinigungen sogenannte Karteileichen aus der Statistik. Dadurch schrumpft die Mitgliederzahl nochmals. Obendrein ist es laut Rüddel um ein Vielfaches schwieriger geworden, Menschen für die Partei zu gewinnen. „Aber die, die drin sind, bleiben größtenteils auch drin, selbst wenn sich Mitglieder über Dinge in Mainz oder Berlin geärgert haben“, freut sich der Kreisvorsitzende zumindest über die zu registrierende Treue.
    Ähnlich schätzt der SPD-Kreisvorsitzende Fredi Winter die Lage ein: „Der Mitgliederschwund beschäftigt uns seit Jahren. Die Situation heute ist zwar nicht furchterregend, aber auf Dauer kein akzeptabler Zustand.“

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