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    ScheurenUnkel: Seniorenzentrum wird aufwendig renoviert

    Die Zeit des Wartens war lang, deshalb freut sich Bernd Kretzschmann umso mehr, dass die Weichen für die Zukunft des St.-Pantaleon-Seniorenzentrums in Unkel-Scheuren nun endgültig gestellt sind. Ein neuer Eigentümer hat die Einrichtung erworben und wird in den kommenden Jahren einige Millionen Euro in die Renovierung und Modernisierung investieren. Auch konzeptionell sollen neue Akzente gesetzt werden.

    Einrichtungsleiter Bernd Kretzschmann freut sich, dass noch in diesem Sommer die Arbeiten zur Renovierung und Modernisierung des Hauses beginnen werden. Foto: Heribert Frieling
    Einrichtungsleiter Bernd Kretzschmann freut sich, dass noch in diesem Sommer die Arbeiten zur Renovierung und Modernisierung des Hauses beginnen werden.
    Foto: Heribert Frieling

    Betreiber ist und bleibt die Marienhaus-Unternehmensgruppe in Waldbreitbach. Das sei für die Bewohner und Mitarbeiter sicherlich das Wichtigste, so Einrichtungsleiter Kretzschmann: „Wir stehen bei allen Veränderungen für Kontinuität.“ Noch in diesem Sommer sollen die Bauarbeiten beginnen. Sie werden in drei Etappen rund anderthalb Jahre andauern. Die vergleichsweise lange Bauzeit resultiert aus der Tatsache, dass bei laufendem Betrieb renoviert wird.

    Wenn die Arbeiten Ende kommenden Jahres abgeschlossen sein werden, wird das St.-Pantaleon-Seniorenzentrum über 114 Plätze für die vollstationäre Pflege in großzügigen Appartements und 4 Plätze für die Kurzzeitpflege verfügen. Als neues Angebot wird die Tagespflege mit 10 Plätzen hinzukommen. Im ersten Bauabschnitt werden die Häuser „Eibe“ und „Kastanie“ miteinander verbunden und die Bewohnerzimmer sukzessive renoviert. Im zweiten Schritt werden dort zusätzliche Aufenthaltsräume, Dienstzimmer für das Pflegepersonal und weitere Funktionsräume angebaut.

    Im dritten Bauabschnitt schließlich wird das Pflegezentrum auf der gegenüberliegenden Straßenseite renoviert. Dort entstehen die neuen Räume für die Tagespflege und im zweiten und dritten Obergeschoss zwölf Appartements. In dem Gebäude bleiben die Cafeteria und die Räume der Verwaltung. Die restlichen 26 Wohnungen entstehen im Dachgeschoss der Häuser „Eibe“ und „Kastanie“. Somit verfügt die Einrichtung dann insgesamt über 38 altengerechte Wohnungen für Service-Wohnen.

    "Neben den baulichen Veränderungen werden auch konzeptionell neue Akzente gesetzt", so Kretzschmann. Neben der Tagespflege wird es in Zukunft im St.-Pantaleon-Seniorenzentrum auch einen gerontopsychiatrischen Bereich geben. Und auch die palliative Betreuung der Bewohner will man weiter ausbauen. Hier gibt es schon eine Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Hospiz in Neuwied.

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