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    Kreis Neuwied

    Roger Lewentz bekräftigt: B 256 bald frei für Lkws

    Landtagsabgeordnete Ellen Demuth (CDU) hat in einem Schreiben an Innenminister Roger Lewentz (SPD) die Verkehrssituation auf der L 258 durch Anhausen und Rüscheid thematisiert und sich dabei den Forderungen der Gemeinden angeschlossen. Lewentz betonte in seinem Schreiben: "Die Aufhebung des Durchfahrtsverbots für Lkw auf den beiden Bundesstraßen 42 und 256 ist jeweils nach Beendigung der dort derzeit noch laufenden Bauarbeiten vorgesehen, wie von Landrat Rainer Kaul bekannt gegeben."

    Demuth hatte laut Pressemitteilung in ihrem Schreiben beklagt: "Die außergewöhnlich hohe Belastung der Landesstraße durch Anhausen und Rüscheid, vor allem auch durch den Schwerlastverkehr, ist nicht länger hinnehmbar. Den Charakter einer regionalen Straße, wie im regionalen Raumordnungsplan ausgewiesen, muss die L 258 so bald wie möglich, spätestens nach Fertigstellung des Kreisels in Bonefeld, zurückerhalten. Die Forderungen der Ortsgemeinde Anhausen finden meine volle Unterstützung."

    In dem Schreiben habe Demuth den Minister und die Landesregierung aufgefordert, sich für die Entlastung der L 258 einzusetzen. Eine zügige Umsetzung für die Menschen in Anhausen und Rüscheid sei enorm wichtig.

    Gleichzeitig habe Demuth gegenüber dem Minister deutlich gemacht, dass dann eine Umgehung für Straßenhaus dringender notwendig sei denn je. Die Verkehrsbelastung dort sei jetzt schon enorm hoch, Abhilfe sei unbedingt geboten und müsse höchste Priorität im Einsatz der Landesregierung für die Projekte im Bundesverkehrswegeplan haben.

    In seinem Antwortschreiben bezieht sich Minister Lewentz zuerst auf die Aufhebung der Lkw-Durchfahrtverbote auf den Bundesstraßen 42 und 256 jeweils nach Beendigung der dort laufenden Bauarbeiten. Diese habe Landrat Kaul angekündigt, und damit den Protest der betroffenen Kommunen heraufbeschworen.

    Lewentz betonte in seinem Antwortschreiben, er sei der Auffassung, dass es vor einer abschließenden Entscheidung weitere Abstimmungen zwischen den Betroffenen, Kommunen, Speditions- und Wirtschaftsverbänden geben müsse. Außerdem verwies Lewentz darauf, dass die Zuständigkeit für die L 258 der Kreisverwaltung Neuwied obliege. Da sie in direktem Zusammenhang mit der Diskussion zur Sperrung der B 42 und der B 256 stehe, habe er die Kreisverwaltung aufgefordert, dies in der Gesamtbetrachtung zu berücksichtigen. Bezüglich der Umgehung von Straßenhaus führte der Minister an, dass eine Realisierung auch im Interesse des Landes sei.

    Die Maßnahme sei für den Bundesverkehrswegeplan angemeldet. Derzeit erstellt der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz eine Machbarkeitsstudie für eine Untertunnelung der Raiffeisenstraße im Zuge der Ortsumgehung Straßenhaus. Hiernach soll schnellstmöglich die Entwurfsplanung fertiggestellt werden.

    Lesen sie auf Seite 17, wie sich die Kommunen in Linz und Unkel für eine Aufrechterhaltung des Durchfahrtverbots für Lkw auf der B 42 einsetzen

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