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Kleinmaischeid

Landesjugendamt drängt nach Elternprotest auf Dauerlösung für kirchlichen Kindergarten Kleinmaischeid

Nach dem erneuten Streik der Eltern in Kleinmaischeid hat es in Sachen Kindergarten zwei weitere Treffen gegeben. Vertreter des Landesjugendamtes, des Kreisjugendamtes und der Caritas haben sich am Montag mit Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Rendantur getroffen und auch mit Eltern, Erzieherinnen und Kindergartenleiterin gesprochen. Eine Lösung des Problems liegt aber noch nicht auf dem Tisch.

Kleinmaischeid – Nach dem erneuten Streik der Eltern in Kleinmaischeid hat es in Sachen Kindergarten zwei weitere Treffen gegeben. Vertreter des Landesjugendamtes, des Kreisjugendamtes und der Caritas haben sich am Montag mit Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Rendantur getroffen und auch mit Eltern, Erzieherinnen und Kindergartenleiterin gesprochen. Eine Lösung des Problems liegt aber noch nicht auf dem Tisch.

Das gilt auch nach der kurzfristig einberufenen Sitzung des Verwaltungsrates der Kirchengemeinde, die am Donnerstagabend stattfand. Laut Rendanturleiter Georg Schuhen ging es primär darum, ein Resümee zu ziehen und alle Mitglieder des Gremiums umfassend zu informieren. Zudem habe man vereinbart, gegenüber der Öffentlichkeit Zurückhaltung zu üben, auf das zu warten, was das Landesjugendamt offeriert, an einer Beruhigung der Situation zu arbeiten, um dann zu einer gut überlegten Entscheidung zu kommen. „Wir wollen keineswegs etwas auf die lange Bank schieben, aber die insgesamt schwierige Situation erfordert vom Arbeitgeber dieses Vorgehen“, erklärt Schuhen.
Das Landesjugendamt bewertet die Lage ebenfalls als „weiterhin schwierig“. Wie die Behörde auf Anfrage unserer Zeitung mitteilt, habe sich der Eindruck verfestigt, dass die Beteiligten wenig Chancen auf eine künftig konstruktive Zusammenarbeit mit der Leitung der Kita sehen.
Das Amt sagt auch, die Frage wie es weitergeht, muss der Träger beantworten. Und es hat eine Empfehlung abgegeben: „Wir haben angeregt, die Leiterin (ab sofort) nochmals widerruflich befristet von der Arbeit freizustellen, um zumindest kurzfristig eine gewisse Beruhigung für die Einrichtung zu erreichen, wobei klar ist, dass die dadurch gewonnen Zeit genutzt werden muss, eine tragfähige Dauerlösung zu finden und mit dem Generalvikariat und Jugendämtern abzustimmen.“
Der Träger konnte keine weiteren Gespräche mit der Leiterin führen. Sie hat sich krank gemeldet.

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