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    Dierdorf

    Finanzen verbessert: Dierdorf macht aus Minus ein Plus

    Trotz Einbußen beim Hallenbad "Aquafit" und bei der kommunalen Heizkraftwerksgesellschaft verbucht die Verbandsgemeinde Dierdorf im aktuellen Haushalt inzwischen ein Plus von 19 000 Euro statt eines Minus von 10 000 Euro.

    Foto: rz

    Dass sich die Kommune finanziell verbessert hat, bezeichnete Bürgermeister Horst Rasbach als "nicht kriegsentscheidend" – und den jetzt einstimmig vom VG-Rat verabschiedeten Nachtragsetat als "nicht spektakulär". Gleichwohl betonte der Verwaltungschef, dass sich die Kommune ihre Schulden um immerhin 300 000 auf knapp 5,8 Millionen Euro abschmelzen konnte. Kredite werden unverändert keine benötigt. Zudem bleibt die VG-Umlage für die Gemeinden unverändert bei 36,9 Prozent.

    Davon abgesehen lohnt es sich aber, noch mal genauer hinzusehen. Denn neben der Verbesserung insgesamt gibt es unverändert zwei Sorgenkinder: das defizitäre Hallenbad "Aquafit" und eben das Heizkraftwerk, dessen alleinige Gesellschafterin inzwischen die VG ist (die RZ berichtete). CDU-Fraktionschef Markus Wagner erinnerte an die Preissteigerung für das "Aquafit" zum Jahresbeginn und erkundigte sich in der Sitzung danach, wie sich das auf die Besucherzahlen des Bades ausgewirkt hat. Bürgermeister Rasbach machte keinen Hehl darauf, dass die Besucherzahlen für das Hallenbad "vom Trend her leicht rückläufig" sind. Dabei wies er jedoch darauf hin, dass das auch von der jeweiligen Jahreszeit abhänge. Im Sommer nehme die Besucherzahl in der Regel etwas ab. Ungeachtet dessen verhagelte der Saunabrand inklusive Sanierungsphase danach die Statistik.

    Ein Blick in den Haushalt offenbar zudem: Die Preisanpassung spülte über die Eintrittsgelder aus dem Badebetrieb 10 000 Euro mehr in die Kasse. Dafür taucht für die durch den Brand für sechs Wochen lahmgelegte Sauna an der Stelle ein Minus von 33 000 Euro auf. Hinzu kommt noch Wartungsaufwand für das Badgebäude, der größer als gedacht ausfiel.

    Das kommunale Heizkraftwerk erfordert ebenfalls zusätzliches Geld. So sinken etwa die Erlöse aus Vermietung und Verpachtung in Sachen kommunale Fernwärme. Das in schwieriges Fahrwasser geratene Heizkraftwerk erhält ein weiteres Darlehen von 25 000 Euro. Zudem sieht der Etat 50 000 Euro für eine mögliche Einlageerhöhung in die Gesellschaft vor. Ungeachtet dessen laufen die Verhandlungen auf der Suche nach einem strategischen Partner aus der Reihe der Versorger in der Region.

    Davon abgesehen verbessert sich der Haushalt im Hinblick auf die Generalsanierung der Grundschule Großmaischeid. Allerdings handelt es sich dabei lediglich um eine Verschiebung der Investition für die Schulhofgestaltung (170 000 Euro) ins nächste Jahr. Ursprünglich sollte das Vorhaben schon 2016 laufen. Und: Die Personalkosten der VG steigen um 41 000 Euro.

    Von unserem Redakteur Ralf Grün

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