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    NeustadtFernthal: Bürgerhaus wird zur provisorischen Kita

    Das Bürgerhaus in Fernthal soll vorübergehend als Domizil für zwei Kindergartengruppen dienen. Damit überbrückt die Gemeinde die Zeit bis zur Fertigstellung des Kitaneubaus, die für Ende 2018 anvisiert ist. Einer entsprechenden Nutzungsänderung hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt. Bereits am 1. November soll die erste Gruppe an den Start gehen, zum 1. Januar 2018 die zweite, erläutert der Erste Beigeordnete Thomas Junior. Bis zu 30 provisorische Plätze sollen entstehen. Die Kosten sind laut Junior überschaubar.

    Weil die beiden Kitas in Neustadt – eine ist in katholischer, eine in evangelischer Trägerschaft – aus allen Nähten platzen, hatte der Rat im April Förderanträge für den Neubau in Fernthal, in dem vier Gruppen Platz finden, sowie die Erweiterung des katholischen Kindergartens um eine sechste Gruppe auf den Weg gebracht. Um dem Rechtsanspruch der Eltern auf Betreuungsplätze gerecht zu werden, reagiert die Gemeinde nun mit der Zwischenlösung, für die sich das Bürgerhaus laut Junior anbietet. „Es gibt dort bereits zwei Gruppenräume, und der Saal lässt sich abtrennen“, erklärt er.

    Der provisorische Start habe zudem den Vorteil, „dass wir in Fernthal nicht bei null beginnen“, meint Junior. Die im Bürgerhaus betreuten Kinder könnten nach der Fertigstellung des 2,15 Millionen Euro teuren und etwa 820 Quadratmeter großen Neubaus sofort dort einziehen. Für die Herrichtung der beiden Gruppenräume kann die Gemeinde teils auf Möbel aus der alten Kita in Limbach zurückgreifen. „Weitere Möbel werden zugekauft, aber dabei achten wir darauf, dass wir sie auch in der neuen Kita verwenden können“, berichtet Junior. Gespräche hat die Gemeindeleitung auch bereits mit den Vereinen geführt, die bisher das Bürgerhaus nutzen. „Der Musikverein und der Kirchenchor können einfach im abgetrennten Teil des Saals proben“, erläutert Junior. Einige Gruppen müssten aufgrund von Überschneidungen übergangsweise nach Neustadt oder Rahms ausweichen.

    Als Träger soll nach dem Wunsch der Gemeinde die Kita gGmbh des Bistums den neuen Kindergarten übernehmen – und bereits die beiden Gruppen im Bürgerhaus. Gespräche dazu laufen laut Junior bereits. „Das hat den Vorteil, dass bei Krankheitswellen leichter für Ersatz gesorgt werden kann“, findet der Beigeordnete. Bei einer kommunalen Kita könne die Personaldecke dagegen leicht zu dünn werden.

    Von unserem Redakteur
    Michael Fenstermacher

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