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Herrstein/Rhaunen

Vertrag unterschrieben – Fusion wohl erst 2020

Die Beteiligten werden sicherlich von einem Meilenstein sprechen: Am Donnerstagabend haben Herrsteins Bürgermeister Uwe Weber und Rhaunens Verwaltungschef Georg Dräger den Fusionsvertrag unterzeichnet und somit die gemeinsame Zukunft der beiden Verbandsgemeinden besiegelt. Allerdings wird der Zusammenschluss wohl erst zum 1. Januar 2020 und nicht, wie ursprünglich geplant, schon zum 1. Januar 2019 erfolgen.

Die Bürgermeister Uwe Weber (Herrstein, vorn, 3. von links) und Georg Dräger (Rhaunen, vorn, 3. von rechts) haben am Donnerstagabend im Beisein von Landrat Matthias Schneider (vorn, 2. von links), der VG-Beigeordneten und der Mitglieder des gemeinsamen Lenkungsausschusses den Fusionsvertrag unterzeichnet.
Die Bürgermeister Uwe Weber (Herrstein, vorn, 3. von links) und Georg Dräger (Rhaunen, vorn, 3. von rechts) haben am Donnerstagabend im Beisein von Landrat Matthias Schneider (vorn, 2. von links), der VG-Beigeordneten und der Mitglieder des gemeinsamen Lenkungsausschusses den Fusionsvertrag unterzeichnet.
Foto: Andreas Nitsch

Noch vor drei Wochen war unklar, ob es zu einer freiwilligen Fusion kommen würde. In der VG Rhaunen hätte ein Bürgerentscheid auf Verbandsgemeinebene zumindest eine Verzögerung, wenn nicht sogar eine Zwangsfusion nach sich ziehen können. Bis zum Schluss haben die Ortsgemeinden Oberkirn, Krummenau, Schwerbach, Hausen und Gösenroth alles versucht, um über die Kreisgrenze hinweg in die VG Kirchberg (Rhein-Hunsrück-Kreis) wechseln zu können. Die resolute Haltung des rheinland-pfälzischen Innenministeriums bewog die federführende Initiative Bürger pro Hunsrück, am 21. November ihren Bürgerentscheidantrag wegen gegen null tendierender Aussicht auf Erfolg zurückzuziehen.

Dementsprechend locker gab sich nun Georg Dräger. „Sie sehen mich sehr tiefenentspannt“, sagte er kurz vor der Unterzeichnung des Fusionsvertrags. Dräger sprach von einem „historischen Moment“, während sein Herrsteiner Amtskollege Uwe Weber es bei einem „besonderen Anlass“ beließ. Zur Überraschung vieler der knapp 70 Gäste im Herrsteiner Wappensaal verriet Weber, dass die Fusion faktisch wahrscheinlich nicht schon 2019, sondern erst ein Jahr später vollzogen wird. Ungeachtet dessen gehe ein Kapitel Zeitgeschichte zu Ende, hob Landrat Matthias Schneider hervor, ein neues werde aufgeschlagen.

(Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Samstag in der Nahe-Zeitung.)

Von unserem Redakteur
Andreas Nitsch

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