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Rheinböllen

Technisch planvoll und behutsam: So läuft der Abbruch der beiden Brücken ab

Der Abbruch der beiden mehr als 40 Jahre alten Wirtschaftswegebrücken ist eine Maßnahme, die mit umfangreicher planerischer Vorarbeit und einem hohen Maß an Behutsamkeit vorgenommen werden muss.

Die Motzenpfadbrücke ist eine der beiden Wirtschaftswegebrücken, die über die A 61 führen und am Wochenende abgerissen werden.
Die Motzenpfadbrücke ist eine der beiden Wirtschaftswegebrücken, die über die A 61 führen und am Wochenende abgerissen werden.
Foto: Werner Dupuis

Die auf solche Arbeiten spezialisierte niedersächsische Fachfirma Beissner wird die 47 Meter und 38 Meter langen Bauwerke, die land- und forstwirtschaftlichen Zwecken dienten, anhand eines detaillierten Ablaufplans rückbauen. Eine der beiden abzureißenden Brücken steht zwischen der Anschlussstelle Rheinböllen und der Pfädchensgrabenbrücke, der ersten der beiden großen A 61-Brücken. Die zweite Wirtschaftswegebrücke steht zwischen der Pfädchensgrabenbrücke und der Tiefenbachtalbrücke, der zweiten A 61-Brücke.

Zwei Teams der beauftragten Firma werden mit Inkrafttreten der Vollsperrung zeitgleich mit dem Abbruch der beiden Brücken beginnen. LBM-Projektleiter Daniel Schmitt erläutert, dass zum Schutz der Fahrbahn dabei zunächst ein sogenanntes Fallbett aus Schotter auf die Autobahn aufgetragen wird. Auf diese Weise sollen Schäden an der Fahrbahn vermieden werden, die durch die Wucht des Aufpralls beim Abbruch entstehen könnten.

In einem zweiten Schritt wird der sogenannte Überbau der Brücken entfernt, also Bauteile wie das Geländer oder auch der Asphaltbelag. Auf diese Weise werden die Bauwerke faktisch "erleichtert", um das Gewicht, das beim späteren Abbruch auf die A 61 fällt, so gering wie nur möglich zu halten. Die Brücken werden im weiteren Verlauf mittels hydraulisch arbeitender Großwerkzeuge bis auf ihr Grundgerüst abgetragen, sodass letztlich nur noch die statisch relevanten Betonstrukturen erhalten sind. Anschließend werden diese Betonkonstruktionen abgebrochen.

Schmitt verweist darauf, dass die beiden Brücken insgesamt ein Betonvolumen von gut 450 Kubikmeter haben. Entsprechend umfangreich sind nach dem Abbruch auch die notwendigen Aufräumarbeiten, bis die Autobahn wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Die Arbeiten werden von der Bauüberwachung des LBM Bad Kreuznach vor Ort begleitet. vb

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