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Rhaunen

Taynara im Gespräch: Heidi-Klum-Show ist nur ein Sprungbrett

Mama Seneidi da Silva meldet sich nur noch mit einem für die temperamentvolle Frau ungewöhnlich zarten "Hallo" am Telefon: Man weiß ja nie, wer da anruft und Töchterchen Taynara sprechen möchte. Zumeist sind es Menschen von Zeitungen, Magazinen, Radio, Fernsehen. Taynara Joy Silva Wolf – Fünfte der jüngsten Staffel von "Germany's Next Topmodel" (GNTM) und für viele die Siegerin der Herzen – ist zurzeit eine begehrte Gesprächspartnerin. Mit der Nahe-Zeitung zu telefonieren, dafür nimmt sich die junge Frau, die seit Februar so viele vor dem Bildschirm bezaubert hat, gern Zeit.

Von unserer Redakteurin Vera Müller

Nicht zuletzt, weil ihre Oma Gisela Wolf – ihr wohl größter Fan – aus Rhaunen den Kontakt hergestellt hat. Tay, so nennen sie mittlerweile die meisten, weiß, dass sie im Hunsrück seit einigen Monaten jede Menge Anhänger hat, die mitfieberten und -feierten.

Auch in Fischbach gibt es eine Fangemeinde: "Ich möchte mich bei meiner Tante Cilene da Silva Weirich, Cousine Dara da Silva Weirich, Cousin Darwin da Silva Weirich und Onkel Guido da Silva Weirich aus Fischbach bedanken, da sie in der Zeit auch sehr für mich da waren und in Rhaunen und Umgebung für Stimmung gesorgt haben."

Beim Finale in der Stierkampfarena von Palma de Mallorca hatte die 19-Jährige die meisten Fans, Familie und Angehörige um sich geschart, und die sorgten lautstark für Stimmung, darunter waren auch Oma Gisela mit ihrem Partner Uwe und der Rhaunener Apotheker Johannes Jaenicke.

"Es war großartig. Ich bin kein bisschen enttäuscht. Im Finale dabei zu sein, das war ein wahnsinnig tolles Erlebnis. Ich habe nichts verloren, nur gewonnen", blickt die junge Frau, die mit ihrer Familie in Stadtlohn im westfälischen Münsterland lebt, zurück. Auch Jaenicke, der mit seiner Frau live dabei war, schwärmt immer noch: "Wir haben alle anderen Fanblocks unter den Tisch geschrien." Insgesamt sei die Atmosphäre locker, fast familiär gewesen. "Ich bin kein Promijäger. Meine Frau kennt sich da besser aus: Die hat mir dann erklärt, wer hier wer ist ", schmunzelt er im Gespräch mit der NZ. Und Schauspieler Mathieu Carrière, dessen Tochter Elena Zweite wurde, trifft man auch nicht alle Tage auf der Toilette.

Eine Menge sei auf sie in den vergangenen Monaten eingestürzt, erzählt eine bestens gelaunte Tay: "Ich habe vorher gewusst, auf was ich mich einlasse. GNTM ist eben auch eine Unterhaltungsshow." Da gehören ein bisschen Drama und Emotionen dazu. Tay geht kein böses Wort über die von vielen kritisierte Sendung über die Lippen: Tratsch und Klatsch und Fragen, ob Kim und Elena nun tatsächlich ein Paar sind? Uninteressant für die Studentin mit den magischen Augen. "Ich habe viel übers Modeln gelernt, auch von Heidi Klum, die Jury war völlig in Ordnung. Ich bin selbstsicherer geworden. Man könnte auch sagen: Ich bin erwachsen geworden. Das nimmt mir niemand mehr weg. GNTM war ein Sprungbrett. Nicht mehr und nicht weniger."

Es sei eine schöne Zeit gewesen, die natürlich auch ab und an sehr stressige Seiten gehabt habe. Viele, weiter ausbaufähige Talente habe sie: Das Tanzen, Schauspielern, Modeln – ich habe eine Menge Möglichkeiten. Und ich mache auf alle Fälle weiter." Aber auch das Media Acting-Studium in Hamburg möchte sie wieder aufnehmen. Das Bodenständige habe sie von Papa Markus aus Rhaunen, das Temperament von der brasilianischen Mama, lacht Tay, die während der Staffel als Sonnenschein galt, nie zickig wurde und immer wieder mit Charme und Wandlungsfähigkeit beeindruckte.

Und dass ihr die Herzen zufliegen, weiß sie: "Ich habe die tollsten Fans der Welt. Und ich möchte für diese auch greifbar, nahbar bleiben." Nach dem Finale mit einer gewaltigen After-Show-Party verbrachte sie gemeinsam mit ihrer Familie erst einmal ein paar Tage zum Entspannen auf Mallorca. Mit dabei waren auch Oma Gisela und ihr Partner aus Rhaunen. Und sicher wird dort auch bald wieder Tay auftauchen: Die Bindung zur Oma, die ihr ein Kettchen als Glücksbringer geschenkt hatte, ist eng. Und schließlich gibt es dort die beste Rindswurst der Welt: Die hatte Tay nämlich während ihrer aufregenden Reisen rund um die Welt bei GNTM mächtig vermisst.

Idar-Oberstein Birkenfeld
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