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    Offizielle Einweihung: Brücken lockt mit vier neuen Rundkursen für Wanderer

    Man wusste nie, wie das Wetter im nächsten Moment werden würde, als die Wanderer am Samstag auf dem mehr als acht Kilometer langen Panoramaweg unterwegs waren. Wird es regnen? Oder bleibt es bewölkt, aber trocken? Auf Sonne wird wohl kaum einer gehofft haben, als sich die mehr als 20 Menschen am frühen Nachmittag vom Feuerwehrhaus aus auf die Strecke machten: auf den 8,5 Kilometer langen Panoramaweg rund um Brücken.

    Bevor es auf den Panoramaweg ging, sammelten sich die Wanderer an einer der neuen Schautafeln, auf denen die Streckenführung der vier gerade erst fertiggestellten Wanderwege eingezeichnet ist. Beigeordneter Günter Heß (links) eröffnet die Wege am Samstag offiziell.  Foto: Reiner Drumm
    Bevor es auf den Panoramaweg ging, sammelten sich die Wanderer an einer der neuen Schautafeln, auf denen die Streckenführung der vier gerade erst fertiggestellten Wanderwege eingezeichnet ist. Beigeordneter Günter Heß (links) eröffnet die Wege am Samstag offiziell.
    Foto: Reiner Drumm

    Aber einen richtigen Wanderer hält natürlich ein bisschen Regen nicht ab. „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die unpassende Kleidung“, griff Beigeordneter Günter Heß bei seiner Eröffnungsrede unter dem vorm Regen geschützten Vordach der Feuerwehreinfahrt einen alten Sinnspruch auf.

    Dann gab es Apfelschorle und einen Schnaps zur Stärkung, und schließlich ging´s los: Heinz Krummenauer führte die kleine Truppe hoch zum Ortsrand, über Gemeindetannen weiter rund um Brücken, am Ortsteil Traunen vorbei und am alten Steinbruch, von dem aus man einen einen bemerkenswerten Blick auf Brücken und die Umgebung hat. Ruhebänke und drei Relaisstationen mit Erfrischungen für die Wanderer gibt es, und am Samstag kam noch eine Erfrischungsstation dazu: Wer nach mehr als acht Kilometern wieder an Start und Ziel angelangt war, wurde von der Gemeinde im Zelt der Glockenkirmes zu Bier, Wein oder einem anderen Getränk eingeladen.

    Der Panoramaweg ist der längste von vier Wegen, die die Ortsgemeinde in den vergangenen Wochen für Wanderer hergerichtet hat. Keine neuen Wege, sondern Pfade, die die Einwohner bereits in früheren Jahren benutzten und jetzt tourismustauglich gemacht wurden. Wo es nötig war, wurden sie freigeschnitten, sie wurden markiert und beschildert, die Bänke aufgestellt und die Relaisstellen eingerichtet. Irgendwann könnte es auch Weinbrunnen auf der Strecke geben: Die Flaschen liegen dann kühl im Brunnen, oben stehen Gläser, beim Bezahlen ist man auf die Ehrlichkeit der Wanderer angewiesen, eine Kontrolle gibt es nicht.

    Heß hatte die Idee aus dem Urlaub im Badischen Land mitgebracht. An vier Stellen stehen Schautafeln, unter anderem am Start- und Zielort: Man kann die Topografie von Brücken sehen und auf der Rückseite den Verlauf der vier Wanderwege: neben dem Panoramaweg den Beifelsweg (8 Kilometer), die Götzenbachrunde (3,9) und die Höhenrunde (7,5 Kilometer durch Abentheuer und mit Blick auf Buhlenberg).

    Die Idee zu den vier Wanderwegen hatten Heinz Krummenauer und Karlheinz Molter, auch bei der Umsetzung hatten sie mitgewirkt. Wichtigster Mann aber dürfte Daniel Fett gewesen sein: Der Touristikfachmann hat im Ort eine Servicestelle für Marketing und Wanderwege. Die Arbeit an den vier Wanderwegen machte er ehrenamtlich, nur fürs Material nahm er Geld. Alles in allem hat das Projekt mit den vier Wanderwegen 5000 Euro gekostet. Ob es sich auszahlt, wird die Zukunft zeigen. Auf jeden Fall ist es ein Beitrag, um das Dorf attraktiver zu machen, oder, wie Ortsbürgermeister Karl-Otto Engel es vor Kurzem formulierte: Die Wege seien ein Mosaikstein zur Aufwertung des Ortes. Auf jeden Fall führen sie, wie Heß in seiner Begrüßung schwärmte, „in eine Landschaft, die viel zu bieten hat, die man genießen kann, die einlädt, durchzuatmen und Schritt für Schritt alle Alltagshektik hinter sich zu lassen.“

    Von unserem Mitarbeiter
    Karl-Heinz Dahmer

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