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    Manfred Klingel kandidiert erneut und will Rhaunen fit für die Zukunft machen

    "Das Amt des Ortsbürgermeisters ist für mich ein Vollzeit-Ehrenamt, das ich immer noch gern und mit Spaß und Freude ausführe." Manfred Klingel kandidiert erneut fürs Ortsbürgermeisteramt in Rhaunen. 1994, 1999, 2004 und 2009 wurde er bereits als Ortsbürgermeister in Urwahl gewählt.

    Manfred Klingel möchte Rhaunener Ortschef bleiben.
    Manfred Klingel möchte Rhaunener Ortschef bleiben.

    Von unserer Redakteurin Vera Müller

    Nun geht er zum fünften mal an den Start. Der 60-Jährige ist verheiratet und nach eigener Aussage "leidenschaftlicher Großvater". Er erzählt: "Nach meiner Ausbildung zum Elektroinstallateur kam ich als Wehrpflichtiger zur Bundeswehr und wurde 2007 als Berufssoldat pensioniert. Mein Interesse für die Kommunalpolitik in Rhaunen war seit meinem dienstlich begründeten Zuzug 1983 inaktiv vorhanden. Aktiv wurde ich Anfang 1993. Noch im gleichen Jahr wurde ich zum Ersten Ortsbeigeordneten gewählt."

    Viele Projekte umgesetzt

    Als "Ortschef" habe er einen kompetenten Gemeinderat an seiner Seite: "Unsere Zusammenarbeit ist professionell und auf das Gemeinwohl ausgerichtet. Und das, obwohl wir allesamt Ehrenämtler sind." In einer Demokratie sei es üblich, dass sich Mehrere für das Amt des Ortsbürgermeisters bewerben. "Die Entscheidung liegt dann bei den Wählern", kommentiert Klingel die Tatsache, dass er mit dem Landwirt Horst Sagel, den die CDU ins Rennen schickt, einen Mitbewerber ums Bürgermisteramt hat. Klingel ist überzeugt: Mit einem jeweils (in den vier Wahlperioden) engagierten und kompetenten Gemeinderat wurde in den vergangenen Jahren die zukunftsorientierte Aufstellung der Gemeinde angegangen. "Vieles konnte auf den Weg gebracht werden. Beispielhaft möchte ich den Ausbau von Straßen - Mühlenweg, Kirchstraße, Tannenstraße, Gartenstraße, Im Stich, Auf der Lay und Finkenweg - Erschließung von Neubaugebieten - Am Sulzbacher Pfad, Birkenstraße und Königssteinstraße - Erschließung des Gewerbegebietes Im Weiersweiler, Umwandlung der ehemaligen Idarwaldkaserne in ein attraktives Wohngebiet und zwei Erweiterungen des Friedhofes nenne." dazu komme die Weiterentwicklung nach örtlichen Veränderungen (Zerstörung des Sägewerkes Pick durch Brand, Aufgabe des Sägewerks/Zimmererei Weirich) zu attraktiven Wohngebieten. Beseitigt wurde die Ruine in der Salzengasse.

    Auch die Finanzierung ausreichender Plätze in den Kindertagesstätten steht für Klingel im Fokus: "Auf das Geleistete sind wir stolz. Unsere Arbeit in und für die Gemeinde wird von den meisten Bürgern befürwortet und unterstützt. Sicherlich gibt es hier und da unterschiedliche Sichtweisen, Probleme und Zwischenfälle, die dann als neue Herausforderungen angenommen werden müssen." In Rhaunen brauche man auch in Zukunft viele aktive Hände, Kümmerer, attraktive und umsetzbare Ideen, engagierte Mitmacher, die sich für eine Weiterentwicklung stark machen.

    Dialog mit den Bürgern

    Auch die umstrittene Ortskernsanierung ist aus seiner Sicht eine sehr gute Möglichkeit, örtliche und strukturelle Schwächen zu identifizieren und Antworten zu finden: "Ich würde dieses Verfahren erneut angehen. Viele Details würde ich aus heutiger Sicht anders bearbeiten und organisieren. Leider sind die verwaltungsmäßigen Vorgaben abgeleitet aus den entsprechenden Paragrafen des Baugesetzbuches und der sonstigen Gesetze und Verwaltungsvorschriften. Das ist sehr bindend und einengend." Als Motivation betrachte er, gemeinsam mit den engagierten Mitgliedern der drei Fraktionen im Gemeinderat (WG Dräger, CDU und SPD) Rhaunen auf dem Weg in die Zukunft zu begleiten: "So, wie wir es in den vergangenen Jahren auch schon erfolgreich getan haben. Begonnene Projekte und Maßnahmen wollen wir fortsetzen und fertigstellen, sie mit neuen Ideen infizieren und auf den Weg bringen." Er wünsche sich für die Zukunft ein offenes und ehrliches Miteinander, "dass alle Menschen, mit und ohne Handicap, friedlich miteinander umgehen und leben". Klingel spielt dabei auf mehrere Projekte an: Ein Mutter-Kind-Haus wird entstehen, ebenso in der Planung ist ein Demenzzentrum.

    Klingel setzt dabei auf den Dialog mit den Bürgern. Mehrere Infoveranstaltungen sin in der nächsten Zeit geplant. Einstimmig war er jüngst vom SPD-Gemeindeverband zum Ortsbürgermeisterkandidaten der Sozialdemokraten ernannt worden.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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