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Idar-Oberstein

Lkw-Parkplatz nicht abgeschrieben

Der bislang noch nicht realisierte Lastwagen-Parkplatz an der B 41 bei Weierbach ist keineswegs vom Tisch. Das betonte Innenminister Roger Lewentz bei der offiziellen Freigabe des Knotenpunktes B 41/B 270/L 160 (wir berichteten).

Spaten als Symbole für das Erreichte und für noch kommende Aufgaben. Nach der Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes in Weierbach dürfe man die Hände keineswegs in den Schoß legen. Darüber waren sich alle Beteiligten bei der offiziellen Freigabe für den Verkehr einig.
Spaten als Symbole für das Erreichte und für noch kommende Aufgaben. Nach der Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes in Weierbach dürfe man die Hände keineswegs in den Schoß legen. Darüber waren sich alle Beteiligten bei der offiziellen Freigabe für den Verkehr einig.
Foto: Manfred Greber

Von unserem Redakteur Andreas Nitsch

Lewentz verwies auf eine Vorgabe des Bundes. Demnach dürfen solche Stellflächen nur an vierstreifigen Straßen errichtet werden. Diese Vorgabe ist an diesem Abschnitt der Bundesstraße nicht erfüllt. Lewentz riet den Verantwortlichen jedoch, bis Januar abzuwarten. "Bis dahin werden wir eine neue Regierung haben, und Sie sollten dann in Bonn, dem Sitz des Verkehrsministeriums, erneut vorstellig werden. Ein solcher Parkplatz bietet sich hier ja geradezu an", sagte der Infrastrukturminister. Zumal bestehe die Gefahr, dass das Gelände auch ohne offizielle Genehmigung von Lastwagenfahrern als Rastplatz genutzt werde, warnte Lewentz.

Zuvor hatte schon Norbert Olk, Leiter des Landesbetriebs Mobilität Bad Kreuznach, versprochen, an dem Thema Lastwagen-Parkplatz dranzubleiben. Olk verschwieg nicht, dass es auch Widerstände gegen das Projekt gegeben habe. Das merke man daran, "dass einige Stadtratsmitglieder heute fehlen". Lob und Dank gab es dann aber für viele Anwesende – Vertreter von Behörden und Firmen, Anwohner, Politiker, Autofahrer – und einen, der ungewohnterweise bei einem Anlass wie diesem nicht dabei war: Fritz Rudolf Körper. "Ihn dürfen wir nicht vergessen. Körper hat sich sehr stark für die B 41-Umgestaltung eingesetzt."

Olk sprach auch den Sicherheitsaspekt an. Während der zweijährigen Umbauphase habe es lediglich 22 kleinere Unfälle gewesen. "Das sind viel weniger als an der Kreuzung B 270 in einem Jahr. Und die Zahl wird sich noch stärker reduzieren", prophezeite Olk.

Oberbürgermeister Bruno Zimmer sprach ebenfalls von einem "freudigen Tag". Er konnte es sich allerdings nicht verkneifen zu versichern: "Lieber Herr Olk, in seiner Mehrheit ist der Idar-Obersteiner Stadtrat sehr vernünftig besetzt."

Idar-Oberstein Birkenfeld
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