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Kreis Birkenfeld

Briefwahl boomt: Mehr als 600 haben schon gewählt

67 845 Wahlberechtigte – rund 2100 weniger als vor fünf Jahren – sind im Landkreis Birkenfeld aufgerufen, am morgigen Sonntag den rheinland-pfälzischen Landtag zu wählen. Insgesamt gibt es 147 Stimmbezirke im Landkreis.Gut jeder zehnte Wahlberechtigte (6902) beantragte bis zum Donnerstagmittag einen Wahlschein, um per Brief wählen zu können. Nur im Wahlkreis Kusel fiel der Anteil noch etwas niedriger als im Wahlkreis Birkenfeld aus; beide Wahlkreise sind identisch mit dem jeweiligen Landkreis.

Kreis Birkenfeld – 67 845 Wahlberechtigte – rund 2100 weniger als vor fünf Jahren – sind im Landkreis Birkenfeld aufgerufen, am morgigen Sonntag den rheinland-pfälzischen Landtag zu wählen. Insgesamt gibt es 147 Stimmbezirke im Landkreis.

Gut jeder zehnte Wahlberechtigte (6902) beantragte bis zum Donnerstagmittag einen Wahlschein, um per Brief wählen zu können. Nur im Wahlkreis Kusel fiel der Anteil noch etwas niedriger als im Wahlkreis Birkenfeld aus; beide Wahlkreise sind identisch mit dem jeweiligen Landkreis.

2006 stellten die Wahlämter im Kreis Birkenfeld 4741 Wahlscheine aus. Aber nur 4421 Wahlbriefe kamen rechtzeitig zurück. Somit betrug die Rücklaufquote 93 Prozent – ebenso wie 2001, berichtet Amtsrat Ralph Dietz von der Kreisverwaltung, bei dem wieder die organisatorischen Fäden zusammenlaufen.

Nachdem für die Briefwahl bis zum Freitag, 18 Uhr, dafür keine Begründung notwendig war, können die Unterlagen bei plötzlicher Erkrankung noch bis zum Sonntag um 15 Uhr je nach Wohnort bei der Stadtverwaltung Idar-Oberstein oder den Verbandsgemeindeverwaltungen angefordert werden.

Mit 53,6 Prozent lag die Wahlbeteiligung im Kreis Birkenfeld 2006 – wie schon bei den vorangegangen Landstagswahlen – deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 58,2 Prozent. Von den 24 rheinland-pfälzischen Landkreisen schnitt nur Altenkirchen noch schlechter ab. Experten erwarten am Sonntag bei den Urnengängen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg aufgrund der aktuellen Brisanz bessere Beteiligungen.

Seit der Einführung der Wahlkreisstimme holte immer ein Sozialdemokrat das Direktmandat: 1991, 1996 und 2001 gewann der spätere Landrat Axel Redmer mit einem Vorsprung zwischen 8,2 und 18,1 Prozentpunkten. 2006 verteidigte Hans Jürgen Noss den drei Jahre zuvor übernommenen Sitz mit 10,4 Punkten Abstand. Nachdem Redmer 2001 erstmals um 0,3 Punkte unter seiner Partei gelegen hatte, verbuchte Noss 2006 sogar ein Minus von zwei Punkten.

Obwohl die CDU im Kreis ihr schwächstes Ergebnis seit 1967 einfuhr, erzielte Wolfgang München mit 36,7 Prozent das historisch beste Resultat eines CDU-Direktkandidaten; seine Vorgänger Hans Jürgen Machwirth (zwei Versuche) und Jochen Müller mussten sich mit 35,2 bis 35,9 Prozent begnügen.

Idar-Oberstein Birkenfeld
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