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    Idar-Oberstein

    Bordell-Werbung im Großformat: Plakate sind Dorn im Auge

    Wer aufmerksam durch Idar-Oberstein fährt, nicht nur auf Verkehrsschilder oder besonders schöne Weihnachtsbeleuchtung achtet, dem dürften die Plakate schon aufgefallen sein: Da werden angeblich Männerträume wahr ...

    Sehen so Männerträume aus? Die Werbung für ein Bordell sorgt für Gesprächsstoff.
    Sehen so Männerträume aus? Die Werbung für ein Bordell sorgt für Gesprächsstoff.
    Foto: Reiner Drumm

    Von unserer Redakteurin Vera Müller

    Nein, dabei geht es nicht darum, dass Männer einmal in ihrem Leben mit einem Porsche über den Nürburgring rasen dürfen oder Ähnliches. Eine leicht bekleidete Frau auf dem Plakat lässt keinen Zweifel: Mit den im ganzen Stadtgebiet verstreuten Wänden wird für ein Trierer Bordell geworben.

    "Schrecklich", findet Bürgermeister Friedrich Marx auf Nachfrage unserer Zeitung. Beschwert habe sich allerdings noch niemand: "Manche nehmen wohl nicht wahr, was sich dahinter verbirgt."

    Bei der Veranstaltung zum 30-jährigen Bestehen des Frauenhauses am Dienstagabend waren die Riesenplakate allerdings Thema. Ein Polizeibeamter hatte bereits recherchiert und entdeckt, dass sich auf der Internetseite des Bordells äußerst Fragwürdiges befindet. Und auch den feministisch orientierten Frauen, die zu Gast waren, sind die Werbeplakate ein Dorn im Auge.

    Die gleichen Plakate sorgen in Trier aktuell für reichlich Diskussionen: Für die Trierer Stadtverwaltung ist die Sache allerdings klar, wie der "Volksfreund" berichtet: Ein Verbot von Bordellwerbung sei nicht möglich. Alle öffentlichen Flächen seien an einen Pächter vermietet. Der gebe sie an Einzelwerber weiter - unter anderem an ein in Trier bekanntes Bordell. Solange die Plakate nicht gegen die guten Sitten verstoßen, seien sie erlaubt. Bei privaten Werbeflächen könne die Stadt auf Inhalte keinen Einfluss nehmen.

    So sieht es auch in Idar-Oberstein aus: Vermutlich habe man keine Handhabe, da die Plakate auf Privatflächen aufgestellt seien. Er lasse dennoch überprüfen, ob man nicht doch ein "Veto" einlegen könne, sagt der Bürgermeister.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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