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Mörschied

Adventssingen: Stern am Himmel weist am 16. Dezember den Weg nach Mörschied

Schon die Premiere des offenen Adventssingens in Mörschied war im Vorjahr mit 500 Besuchern ein schönes Gemeinschaftserlebnis für einen guten Zweck. Damit dies auch bei der bevorstehenden zweiten Auflage am Samstag, 16. Dezember, der Fall ist und sich dann sogar ab 17.30 Uhr ein noch größerer Chor auf der sonstigen Heimstatt von Winnetou und Old Shatterhand, nämlich der Karl-May-Freilichtbühne im Nationalparkort Mörschied, versammelt, haben sich die Organisatoren einiges einfallen lassen.

Vor der Kulisse, vor der sonst Winnetou und Old Shatterhand ihre Abenteuer erleben, haben mehr als 60 Akteure die Werbebanner für das zweite offene Adventssingen auf der Karl-May-Freilichtbühne in Mörschied präsentiert. Foto: Reiner Drumm
Vor der Kulisse, vor der sonst Winnetou und Old Shatterhand ihre Abenteuer erleben, haben mehr als 60 Akteure die Werbebanner für das zweite offene Adventssingen auf der Karl-May-Freilichtbühne in Mörschied präsentiert.
Foto: Reiner Drumm

Über den aktuellen Stand der Vorbereitungen und den geplanten Programmablauf der Benefizveranstaltung, die in das Geschehen beim Mörschieder Weihnachtsmarkt eingebettet ist, informierten die Macher am Samstag in großer Runde. Mehr als 60 Teilnehmer waren bei diesem Termin dabei.

Dazu zählten unter anderem der Schirmherr, Landrat Matthias Schneider, sowie weitere Akteure aus der Politik wie der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss und der Herrsteiner VG-Bürgermeister Uwe Weber. Hinzu kamen die Vertreter der Gemeinde und Ortsvereine sowie der diversen Sponsoren. Besonders begrüßt wurden von Marktmeister Meik Schwinn jedoch die Abordnungen der drei Institutionen, denen das offene Adventssingen 2017 zugutekommen soll.

Denn mit der Wohltätigkeitsveranstaltung werden Spendengelder für den Förderverein Lützelsoon, der krebskranke und notleidende Kinder sowie deren Familien unterstützt, die Birkenfelder Stefan-Morsch-Stiftung, die sich als Deutschlands älteste Stammzellenspenderdatei dem Kampf gegen die Leukämie verschrieben hat, und last but not least für die Initiative HELFT UNS LEBEN, mit der sich die Rhein-Zeitung für Kinder und Familien in Not engagiert, gesammelt.

Im Vergleich zur erfolgreichen Erstauflage haben die Mörschieder ihr diesjähriges Adventssingen um eine „besondere Attraktion erweitert“, betonte Jürgen Römer, Ideengeber und Mitglied des Organisationsteams. Vor Beginn des eigentlichen Benefizkonzerts ist eine Sternwanderung zur Karl-May-Freilichtbühne geplant. Dafür gibt es um 15 Uhr drei Treffpunkte – und zwar das Marktgelände in Veitsrodt, das Bürgerhaus in Kempfeld und das VG-Rathaus in Herrstein. Von dort aus geht es ab 15.30 Uhr für die Jungen und Mädchen der Grundschule Idarbachtal, der Grundschule Kempfeld und der IGS Herrstein/Rhaunen, aber auch für alle anderen, die mitmarschieren möchten, unter Begleitung von Nationalparkvertretern in Richtung Mörschied.

Bachwagge sind Taktgeber

Der Weg dorthin wird den Wanderern dabei von einem hellen Strahl gewiesen. Denn dank des Fördervereins Deutsche Edelsteinstraße wird auf der Freilichtbühne von einer Spezialfirma ein Gerät installiert, mit dem in 7,5 Kilometer Höhe ein großer Weihnachtsstern im Abendhimmel projiziert werden kann. Nach ihrem Eintreffen beginnt gegen 17.30 Uhr das Adventssingen auf der Freilichtbühne, wobei selbstverständlich ausdrücklich auch Sänger willkommen sind, die vorher nicht mitgewandert sind. Ton- und Taktgeber des etwa 45-minütigen Singens „für jedermann, also egal, ob alt oder jung“ (Römer), ist in diesem Jahr der Idar-Obersteiner Chor der Bachwagge. Als Moderator fungiert der frühere Herrsteiner VG-Chef Klaus Beck. Mit der Teilnahme am Adventssingen verbunden ist eine Spende von 1 Euro. „Natürlich freuen wir uns aber im Sinn der drei begünstigten Initiativen über jeden, der einen höheren Betrag gibt“, betont Römer.

Wie im Vorjahr erwartet den auf den Zuschauerrängen versammelten Chor auch diesmal der Anblick eines Riesenadventskranzes mit einem Durchmesser von 15 Metern und vier Feuertonnen, den der im Ort beheimatete Nationalparkranger Oliver Groß auf dem Gelände, wo sonst Cowboys und Indianer im wilden Westen spannende Abenteuer erleben, aufbauen wird. Nach dem Singen erhält jedes Kind ein kleines Geschenk vom Nikolaus, dem in Mörschied allerdings nicht Knecht Ruprecht, sondern Winnetou, Old Shatterhand und Edelsteinkönigin Anna-Lena Märker assistieren werden.

Kostenloser Shuttleservice

Für die Sternwanderer wird von 19.30 bis 20.30 Uhr ab dem direkt benachbarten Sportplatzparkplatz ein kostenloser Shuttlebus eingesetzt, der sie zurück zu den Ausgangsorten bringt. Natürlich wird aber keiner daran gehindert, noch etwas länger auf dem Mörschieder Weihnachtsmarkt zu verweilen, der bereits um 13 Uhr beginnt und wie gewohnt mit einem breiten Angebot an Essen, Getränken und selbst gemachten Artikeln passend zur Adventszeit im Westerndorf mit seinen Hütten vor der Freilichtbühne stattfindet. Reiner Schell vom Vorstand der Stefan-Morsch-Stiftung kündigt zudem an, dass ab etwa 16 Uhr eine Typisierungsaktion geplant ist, an der sich Menschen im Alter von 18 bis 40 Jahren beteiligen können.

Bleibt nach dem großen Pressetermin nur noch eins festzuhalten: Den Veranstaltern kann man nur wünschen, dass sie am 16. Dezember vom fiesen, nasskalten Wetter, das am Samstag herrschte, verschont bleiben, und die besinnliche Benefizaktion stattdessen bei trockenen Bedingungen vor stimmungsvoller Kulisse über die Bühne gehen kann. ax

Idar-Oberstein Birkenfeld
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