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    60 Mitwirkende brachten ein akrobatisches Weihnachtsmärchen auf die Musicalbühne

    Hoppstädten-Weiersbach - Dass Voltigierer sich auf dem Rücken ihrer Pferde gewandt bewegen können, ist zu erwarten. Dass sie sich aber auch auf den Brettern einer Musicalbühne erfolgreich präsentieren, ist nicht alltäglich. Das Voltigier-Team Dambach ist diese Ausnahme. Am Samstagabend lockerte es in der Halle des Hopp-städten-Weiersbacher Gemeindezentrums die sonst eng geführte Longe und ließ das Dichterross Pegasus traben. Mit mehr als sechzig Mitwirkenden aus allen Trainingsgruppen brachte das Team im Rahmen seiner alljährlichen Weihnachtsfeier eine von Jenny Leathers bearbeitete Version des Musicals „Die Schöne und das Biest“ auf die Bühne. „Akrobatisches Weihnachtsmärchen“ nannten die Urheber ihr Werk. Zu Recht: Schauspiel, Tanz, Musik und Gesang (im Playback), ein buntes Bühnenbild, duftige, detailliert ausgearbeitete Kostüme und viel Spielfreude verbanden sich zu einer unterhaltsamen Show, die von den rund 300 Zuschauern mit viel Zwischenbeifall und begeistertem Schlussapplaus belohnt wurde.

    Foto: Reiner Drumm

    Hoppstädten-Weiersbach - Dass Voltigierer sich auf dem Rücken ihrer Pferde gewandt bewegen können, ist zu erwarten. Dass sie sich aber auch auf den Brettern einer Musicalbühne erfolgreich präsentieren, ist nicht alltäglich. Das Voltigier-Team Dambach ist diese Ausnahme. Am Samstagabend lockerte es in der Halle des Hopp-städten-Weiersbacher Gemeindezentrums die sonst eng geführte Longe und ließ das Dichterross Pegasus traben. Mit mehr als sechzig Mitwirkenden aus allen Trainingsgruppen brachte das Team im Rahmen seiner alljährlichen Weihnachtsfeier eine von Jenny Leathers bearbeitete Version des Musicals „Die Schöne und das Biest“ auf die Bühne. „Akrobatisches Weihnachtsmärchen“ nannten die Urheber ihr Werk. Zu Recht: Schauspiel, Tanz, Musik und Gesang (im Playback), ein buntes Bühnenbild, duftige, detailliert ausgearbeitete Kostüme und viel Spielfreude verbanden sich zu einer unterhaltsamen Show, die von den rund 300 Zuschauern mit viel Zwischenbeifall und begeistertem Schlussapplaus belohnt wurde.


    Zentrum der Bühne war ein gewaltiges, schwarzes Holzpferd. Auf ihm und vor ihm tummelten sich mit Purzelbaum und Rock'n'Roll-Figuren die kleinen und größeren Voltigierer als Vögel, Wölfe, Häschen, als Dorfbewohner, Christbaumschmuck und als verzauberte Gegenstände. Den Höhepunkt der akrobatischen Showeinlagen gestaltete das Team „Believe“: im Blacklight geisterhaft phosphoreszierend, zeigten die jungen Männer und Frauen Sprünge, Scheren, Saltos, Hebefiguren und kamen mit ihren verschlungenen Aufbauten und Siegerposen auf dem Rücken des wippenden Holzpferdes der Hallendecke mehrmals gefährlich nahe.
    Trotz aller Liebe zum Pferd und an der Akrobatik hielt die Regie Maß: Alle artistischen Einlagen fügten sich zwanglos und nachvollziehbar in das Musicalgeschehen ein. Eine Rahmenerzählung lenkte das Geschehen auf Weihnachten. Dramatisch, romantisch, lustig lief die Handlung ab, beispielsweise durch den mit französischem Akzent sprechenden Kerzenständer „Lumière“ (Moritz Korb), das trotzig brummende Biest (Marc Wilms), die sanfte Bücherfreundin Belle (Jenny Leathers), den geläuterten Prinz (Fabian Hub) oder - besonders heftig beklatscht - den selbstverliebten, blonden und Hüften schwingenden Gaston (Colin Leathers). Aktionsreich auch die Choreografie: Heulend brachen Wölfe ein, ein Zweikampf tobte, verliebte Mädels schmachteten Gaston an, Vögel zwitscherten, das Biest schleuderte zornig den Weihnachtsbaum zu Boden - und schwang sich schlussendlich dann doch trotz monströser Masse elegant aufs Hochpferd, ein kleines Häschen sanft und versöhnt in den Armen haltend.
    Das Volti-Team hat Erfahrung. Im Vorjahr spielte es das Märchen von der Schneekönigin. Diesmal war es ein anspruchsvolles Musical. Aber noch während der Schlussbeifall die Spieler auf der Bühne umtoste, meldete sich bereits ein weiterer Akteur: Mit verheißungsvollem „Oh, oh, oh“ erschien der Nikolaus (Günter Schwickert) und begann seine Geschenkerunde. ed

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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