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Hettenrodt

Hexenrock in Hettenrodt: "Luxuslärm" zu Gast

Der Hexenrock wird volljährig: Zum 18. Mal wird in der Nacht zum 1. Mai mit fünf Bands gefeiert. Die Vorfreude ist groß, berichtet Markus Schulz, Mitorganisator und „Mann der ersten Stunde“. Er betont: „Wir wollen wieder einmal etwas Besonderes bieten und bleiben unserer Linie treu.“ Vergleiche mit dem Mega-Hexenock 2010, als die Gruppe „Revolverheld“ die Massen lockte, sollen nicht gezogen werden. Aber eine Top-Band konnte dennoch engagiert werden: Zu Gast ist die Formation „Luxuslärm“.

Hettenrodt – Der Hexenrock wird volljährig: Zum 18. Mal wird in der Nacht zum 1. Mai mit fünf Bands gefeiert. Die Vorfreude ist groß, berichtet Markus Schulz, Mitorganisator und „Mann der ersten Stunde“. Er betont: „Wir wollen wieder einmal etwas Besonderes bieten und bleiben unserer Linie treu.“ Vergleiche mit dem Mega-Hexenock 2010, als die Gruppe „Revolverheld“ die Massen lockte, sollen nicht gezogen werden. Aber eine Top-Band konnte dennoch engagiert werden: Zu Gast ist die Formation „Luxuslärm“.

30 000 verkaufte Debütalben („1000 km bis zum Meer“), Platz 13 der offiziellen deutschen Albumcharts mit dem zweiten Album („So laut ich kann“), eine Kooperation mit Starwatch- Entertainment, dem Musik- und Entertainment-Label der Pro Sieben/Sat 1-Gruppe, gefeierte Auftritte bei den RTL-Serien „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und „Alles was zählt“ und eine endlose Liste mit Preisen und Auszeichnungen... Die fünf Band-Mitglieder Janine „Jini“ Meyer (Gesang), Jan Zimmer (Schlagzeug), David Rempel (Keyboard), Eugen Urlacher (Bass) und Henrik Oberbossel (Gitarre) sind stolz darauf, dass dieser Erfolg natürlich gewachsen ist und wissen die wertvolle Unterstützung durch ihre rasant wachsende Fanbase mehr als zu schätzen.
Vor allem Jini überzeugt mit einer Stimmgewalt und Bühnenpräsenz, die ihresgleichen sucht, sagen die Kritiker. Auch die Tatsache, dass die Bandmitglieder unter der Woche in ihrer eigenen Musikschule in Iserlohn unterrichten, lässt viele staunen. Schon 2003 trat „Luxuslärm“ unter dem Namen „Blue Cinnamon“ als Coverband bei verschiedenen Konzerten in Nordrhein-Westfalen auf. Bei einem dieser Konzerte lernten die Bandmitglieder den Produzenten Götz von Sydow kennen, der sie anregte, eigene Musik zu schreiben. Anfang 2006 begann damit die Arbeit an eigenen, in deutscher Sprache geschriebenen Titeln.
Im Januar 2007 konnte die Band als Luxuslärm das NRW-Rock-It-Finale für sich entscheiden. Ein Jahr später wurde das erste Album produziert und veröffentlicht, aus dem einen Monat später die gleichnamige Single ausgekoppelt wurde, erst ausschließlich als Download, dann auch als physische Single in limitierter Auflage im Handel. Zu den meisten der Stücke auf dem Album steuerte Götz von Sydow Musik- und Textpassagen bei. „Luxuslärm“ wurde vom deutschen Rock- und Popmusikerverband zur besten Rockband 2008, zur besten Popband 2008, für das beste Lied 2008 („Unsterblich“), für das beste deutschsprachige CD- Album und mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Am 13. Februar 2009 erschien die zweite Single "Unsterblich". Im Herbst soll das dritte Album erscheinen.
Ebenfalls für den „Hexenrock“ gebucht sind die Bands „Mytallica“, „Prozac“ und „Pornflakes“. Schulz verhandelt zusätzlich mit einer Gruppe aus Hamburg: „Das wird vielleicht noch eine Überraschung.“ Man setze verstärkt auf Bands, die eigene Stücke schreiben: „Die Fans honorieren das.“ Die Volljährigkeit der Veranstaltung werde sicherlich ihren Ausdruck finden: „Wir wollen zeigen, dass wir stolz auf den 18. Geburtstag sind. Vielleicht gibt es T-Shirts mit entsprechendem Aufdruck.“ Und vielleicht wird auch der Eintrittspreis ein bisschen gesenkt, um vor allem die Jugendlichen zu locken: „Da muss Nachwuchs her, der sich dann als festes Publikum etabliert.“
Das Hexenrock-Team, wieder einmal stark verjüngt, sei „heiß“ auf die 18. Auflage: „Für uns ist das fast wie eine fünfte Jahreszeit. Das Zelt wird dieses Mal übrigens schrägt aufgebaut. Der Festplatz ist nur teilweise nutzbar. Insofern stehen da noch ein paar logistische Herausforderungen an.“ (vm)

Idar-Oberstein Birkenfeld
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