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Lutzerath

Wirtschaft brummt: Lutzerath will Gewerbegebiet erweitern

Kevin Rühle

Das Lutzerather Gewerbegebiet entwickelt sich aus Sicht der Gemeinde prächtig. Ortschef Günter Welter schaut sich vor Ort um, auf den jüngst verkauften Flächen haben die ersten Arbeiten bereits begonnen. Der Unternehmer Thomas Borsch will seinen Betrieb erweitern und baut in der Nähe des Hochlagers der Firma Huhtamaki eine Halle für Baumaschinen und seinen Betriebssitz, andere Flächen will er vermieten. Die Schreinerei Lohkämper aus Bullay kommt ebenfalls nach Lutzerath, damit sind allerdings aller zur Verfügung stehenden Flächen des Gewerbegebietes verkauft. Jetzt soll dieses deutlich erweitert werden.

Thomas Borsch (rechts) baut auf einem der letzten Lutzerather Gewerbegrundstücke eine Halle für Baumaschinen und seinen Betriebssitz. Das freut Ortschef Günter Welter, der mit seinem Gemeinderat daher bereits an einer Erweiterung des Gewerbegebiets arbeitet.  Foto: Kevin Rühle
Thomas Borsch (rechts) baut auf einem der letzten Lutzerather Gewerbegrundstücke eine Halle für Baumaschinen und seinen Betriebssitz. Das freut Ortschef Günter Welter, der mit seinem Gemeinderat daher bereits an einer Erweiterung des Gewerbegebiets arbeitet.
Foto: Kevin Rühle

Um knapp 50.000 Quadratmeter, etwa 40 Prozent der bestehenden Fläche, wird das Lutzerather Gewerbegebiet wachsen, sollten die Pläne der Gemeinde umgesetzt werden. Dazu braucht es einen neuen Bebauungsplan, die Projektentwicklungsgesellschaft Vulkaneifel (PEG) übernimmt den Ankauf der Flächen und die Vermarktung.

Für Günter Welter ist das Gewerbegebiet „An der L 52“ eine Erfolgsgeschichte. Etwa 100 Arbeitsplätze sind dort entstanden, Logistiker, Handwerker und Einzelhändler haben sich dort in den vergangenen 20 Jahren angesiedelt. „Wir wollen nicht nach den Sternen greifen, aber wir haben genügend Platz, und der Ort lebt“, sagt Günter Welter. Mit nur einer weiteren Straße – parallel zum Hochregallager – sollen die weiteren Grundstücke erschlossen werden. „Wir wollen den Aufwand in Grenzen halten“, sagt der Ortschef. Direkt neben dem Hochlager hat die Firma Huhtamaki noch eine Optionsfläche und auch die Unternehmer, die zuletzt Grundstücke gekauft haben, können ihre Flächen noch talwärts erweitern.

Weitere Interessenten haben sich bei der Gemeinde bisher nicht gemeldet, allerdings hat sich Lutzerath wirtschaftlich kontinuierlich entwickelt. Die Grundstücksnachfrage ist höher als in anderen Gemeinden, die ebenfalls nicht direkt an der Autobahn liegen. Zudem stehen der Gemeinde viele Flächen zur Verfügung. Das Gebiet könnte auch Richtung Kennfus oder Richtung ehemalige Mülldeponie um zehn Hektar vergrößert werden.

Nicht nur Unternehmen suchen Grundstücke in Lutzerath. Im Neubaugebiet „Auf der Höhe“ am Seniorenheim zwischen Lutzerath und Driesch wurden bereits neun von zwölf Grundstücken verkauft. Daher hat der Gemeinderat am vergangenen Donnerstag beschlossen, dass die entsprechende Straße nun doch voll ausgebaut werden soll. Darauf hatten sich Gemeinde und Anlieger verständigt, ein späterer Ausbau wäre wesentlich teurer, erklärt Günter Welter. Der Auftrag wurde an die Firma Wallebohr vergeben. Mit dem Bau kann allerdings erst begonnen werden, wenn die Ortsdurchfahrt Driesch fertiggestellt wurde. Hier dauern die Arbeiten teilweise länger als geplant. Der Straßenausbau wird sich wohl – inklusive Wohngebiet – bis ins kommende Jahr ziehen.

Von unserem Redakteur Kevin Rühle

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