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    Spitzen und Notizen aus Cochem-Zell: Vom kurzen Draht zur Politik und Entsorgungswahnsinn von ehedem

    Bürgernähe hat die Landtagsabgeordnete von der Mosel bewiesen, ohne dass es um pure Politik gegangen wäre.

    Sonja? Sophie? Egal, Abi!

    Okay, damit, dass "Frau" und "Herr" an manchen Schulen des Kreises unter Lehrern noch zu den gängigen Vornamen gehören, haben wir uns in der Redaktion ja fast abgefunden. In solchen Fällen greifen wir halt zum Hörer und erläutern der Gegenseite nachfragend, dass Frau Müller und Herr Meier - allein schon aus Gründen der Persönlichkeitsbildung und Lebensnähe - von ihren Eltern bestimmt auch einen Vornamen mit in die Wiege gelegt bekommen haben. Klappt in der Regel. Komplizierter verhält es sich mit einem anderen Namensproblem, das bezeichnenderweise ebenfalls aus dem Mikrokosmos Schule jährlich in unsere rein auf Alltagstauglichkeit getrimmte Redaktionswelt einschlägt: Namenslisten. Ob von Abiturienten oder "Mittelreifen", meist erreichen uns ellenlange Exceltabellen, die nach dem Muster "Name, Vorname, Wohnort" sortiert sind. Umsortieren, ohne dass was schiefgeht? Heikel. Doch damit nicht genug: Kollege Ditzer fand die jahrgangsbeste Cochemer Abiturientin, die im beigefügten Text genannt war, gar nicht in der Namensliste wieder: Sonja Hoffmann.

    Einzig entfernt verwandter Listenname: Sophie Hofmann aus Faid. Aber von Verwandtschaft gleich auf Identität schließen, das erschien dem Kollegen doch als zu gewagt. Aber was tun - an einem Feriensonntag? Der Kollege rief kurzerhand die CDU-Landtagsabgeordnete Anke Beilstein an, die der Schülerin mit dem 1,0er-Schnitt dem Text zufolge einen Preis überreich haben sollte. Und was soll man sagen? Kollege Ditzer ist froh und dankbar, dass Beilstein, in ihrer Sonntagsruhe gestört, nicht barsch antwortete: "Meine Name ist MdL, ich weiß von nichts."

    Kfz-Stau vor Kaserne

    Vor 50 Jahren hat es unschöne Szenerien vor den Bundeswehrkasernen in Büchel und Ulmen gegeben. Immer mehr Soldaten kamen damals auf die Idee, ihr nicht mehr fahrtüchtiges Auto an der Kaserne, teilweise ausgeschlachtet, stehen zu lassen und das Weite zu suchen. So türmten sich in Ulmen zehn Autowracks vor der Kaserne, in Büchel waren es annähernd genauso viele. Interessierte Schrotthändler gingen leer aus - sie durften die Wracks nicht abschleppen, weil die Kfz-Briefe fehlten.

    Sportplatz im Visier

    Der Klottener Gemeinderat befasste sich vor 50 Jahren mit der Suche nach einem geeigneten Standort für einen neuen Fußballplatz. Alle Ratsmitglieder sprachen sich für einen Platz innerorts aus.

    Die Spitzen und Notizen wurden gesammelt von Thomas Brost und David Ditzer.

    Cochem Zell
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