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    Treis-Karden

    Nach Felssturz im Flaumbachtal: Vom 1. April an soll Verkehr wieder rollen

    Voraussichtlich von Freitag, 1. April, an wird die Landesstraße (L) 202 zwischen Treis-Karden und Altstrimmig wieder befahrbar sein. Das teilt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz mit. Seit Freitag, 11. Februar, ist die Fahrbahn gesperrt. Grund: In der Nacht zuvor waren zwischen Treis und dem Kloster Engelport infolge von Verwitterungsprozessen Felsbrocken auf die Fahrbahn gekracht, einige von ihnen mehrere Tonnen schwer. Zum Glück war niemand verletzt worden. Das Naturereignis machte aufwendige Spreng- und Räumarbeiten erforderlich (wir berichteten). Hier der aktuelle Stand:

    Schaufel für Schaufel legt ein Kettenbagger die L 202 wieder frei.
    Schaufel für Schaufel legt ein Kettenbagger die L 202 wieder frei.
    Foto: Hans-Werner Rach

    Treis-Karden - Voraussichtlich von Freitag, 1. April, an wird die Landesstraße (L) 202 zwischen Treis-Karden und Altstrimmig wieder befahrbar sein. Das teilt der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz mit. Seit Freitag, 11. Februar, ist die Fahrbahn gesperrt. Grund: In der Nacht zuvor waren zwischen Treis und dem Kloster Engelport infolge von Verwitterungsprozessen Felsbrocken auf die Fahrbahn gekracht, einige von ihnen mehrere Tonnen schwer. Zum Glück war niemand verletzt worden. Das Naturereignis machte aufwendige Spreng- und Räumarbeiten erforderlich (wir berichteten). Hier der aktuelle Stand:

    Ein kettenbewehrter Großbagger des niederbayerischen Spezialtiefbauunternehmens Sidla und Schönberger schaufelt am Fuß des Felshangs derzeit kubikmeterweise Geröll- und Felsbrocken auf einen Kipper. Der fährt die Fracht in einen nahe gelegenen Steinbruch. Ein sogenannter Schreitbagger hatte zuvor die komplizierteren Räumarbeiten weiter oben im Hang erledigt. Vermutlich noch bis Montag, 28. März, wird der Kettenbagger im Einsatz sein.

    Damit die Arbeiter hier überhaupt ohne Gefahr räumen konnten, hatten Sprengstoffspezialisten des Wiener Unternehmens Kaim am Donnerstag, 3. März, einen lockeren Felsvorsprung aus dem Hang gelöst. Dazu hatten sie 27 Kilogramm Sprengstoff in 35 Bohrlöchern versenkt und die Ladungen mithilfe von Elektrozündern zur Explosion gebracht. Gestern hat LBM-Geologe Uwe Schroeder festgelegt, was nun noch unternommen wird, um die Stelle angemessen gegen weitere Steinschläge zu sichern:

    Der freigelegte Fels erhält eine Betonplombe. Diese soll die Felsnase zusätzlich stützen. Außerdem wird entlang der L 202 ein 40 Meter langer Fangzaun errichtet. Über den Felshang selbst werden Stahlnetze gespannt, und zwar zwischen Montag, 28. März, und Freitag, 1. April. In diesem Zeitraum erhält die Felsnase auch ihren Betonüberzug.

    Danach kann die L 202, eine überaus wichtige Verbindung zwischen Mosel und Hunsrück, wieder befahren werden. Allerdings muss der Verkehrsfluss für das Aufstellen des Fangzauns noch einmal ein bisschen eingeschränkt werden. Dem LBM zufolge genügt es hierfür jedoch, eine Ampel aufzustellen. Der Verkehr kann einspurig an der Baustelle vorbeirollen. Die Folgen des Felssturzes sind teuer: Die Räum-, Spreng- und Sicherungsarbeiten werden insgesamt schätzungsweise eine Viertelmillion Euro kosten. David Ditzer

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