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Saffig

Wer wird neuer Bürgermeister?

Gleich zwei mal werden die Saffiger am Sonntag zur Urne gebeten. Denn neben der Landtagswahl steht auch die Wahl des neuen Bürgermeisters an. Und diese Kadidaten treten an:

Saffig – Gleich zwei mal werden die Saffiger am Sonntag zur Urne gebeten. Denn neben der Landtagswahl steht auch die Wahl des neuen Bürgermeisters an. Und diese Kadidaten treten an:

Dirk Rohm (CDU/Bürgerblock Saffig): Der 41-Jährige ist verheiratet und als Beamter bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz tätig. Seit 1999 ist er Mitglied des Gemeinderats und Beigeordneter. Seit 2004 ist er Erster Beigeordneter und Mitglied des Verbandsgemeinderats.
„Nach dem Rücktritt des bisherigen Bürgermeisters, habe ich mir sehr gut überlegt, ob ich antreten soll“, sagt Rohm im Gespräch mit der RZ. „Da ich den Bürgermeister in meiner Rolle als Beigeordneter sehr oft vertreten habe, weiß ich genau, was auf mich zukommt“, ergänzt er, und weiter: „Mir wurde schnell klar: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt.“ Eines seiner wichtigsten Ziele ist, dass gemeinsam mit der Kirchengemeinde die Einrichtung einer sechsten Kindergartengruppe in der Kita Mariengarten realisiert wird. „Saffig muss kinder- und jugendfreundlich sein. Das ist ein klarer Standortvorteil“, so Rohm. Das habe auch positive Auswirkungen auf die Bevölkerungszahlen. Wichtig ist ihm auch, dass Saffig einen Kunstrasenplatz erhält. Der Naturrasenplatz sei viel zu unwirtschaftlich. Falls die Förderungen fließen sollten, müsste Saffig etwa 200 000 Euro dazuschießen. „Das ist es wert“, stellt Rohm fest, der Saffig trotz einem Schuldenstand von 1,6 Millionen Euro finanziell gut aufgestellt sieht. Eine stärkere Anbindung von Saffig an das Netz der RMV, mehr Transparenz der Verwaltung und die Bekämpfung der Lärmbelastung durch die A 61 sind weitere Punkte, für die sich Rohm einsetzen will.

Claudia Peter (FWG): Die 44-jährige verheiratete Mutter einer Tochter kam vor etwa zehn Jahren nach Saffig. Zuletzt war sie als nationale Verkaufsleiterin für Yves Saint Laurent tätig, hat sich aber jetzt für das Familienleben entschieden und ist Hausfrau. „Der Luxus des Zweiteinkommens ist zwar weg, dafür habe ich den Luxus Zeit gewonnen“, sagt sie im Gespräch mit der RZ.
Für sie ist der Schuldenstand der Gemeinde ein großes Problem. Sie will alle Leistungsstrukturen der Gemeindeverwaltung auf den Prüfstand stellen und nach Einsparpotenzialen suchen. Deshalb will sie nicht, dass für die Realisierung eines Kunstrasenplatzes höhere Schulden gemacht werden. „Wir müssen sehen, ob wir Fördergelder und Sponsoren gewinnen, und was wir in Eigenleistung stemmen können“, sagt sie. Auch andere Sportarten sollten von einem neuen Platz profitieren. Außerdem will sie die Bürger in Entscheidungsprozesse besser einbinden und für mehr Transparenz sorgen. „Wir dürfen nicht nur Ratsbeschlüsse verkünden, sondern müssen die Bürger auch bei der Entwicklung von Projekten frühzeitig informieren“, so Peter.
Wichtig ist ihr auch, dass der gute Gemeinschaftssinn im Ort weiter gestärkt wird. Ein größeres Miteinander der Generationen sei wünschenswert. So sollten beispielsweise im Jugendzentrum mehr Aktionen angeboten werden, die junge und ältere Bürger gleichermaßen anspricht und die sie zusammenbringt.

Christoph Maurer

Mayen-Andernach
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