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    GeringGering will ein neues Wohngebiet

    Die Gemeinde Gering will wachsen, aber mit Maß. Dazu hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die Weichen gestellt. Einstimmig erteilte das Gremium einen Auftrag an das Planungsbüro Karst, Planungsalternativen für ein neues Baugebiet im Bereich „Auf der Trift“ aufzuzeigen. Denn schon um die Jahrtausendwende gab es Überlegungen, in diesem Distrikt ein neues Baugebiet auszuweisen. Dazu hatte man sogar einen Bebauungsplanentwurf erstellt, der einen Umfang von 25 Wohnbaugrundstücken vorsah. Diese Planung wurde aber in den Folgejahren nicht weiter bearbeitet.

    Die Gemeinde Gering auf dem Maifeld will im Bereich „Auf der Trift“ ein neues Wohnbaugebiet erschließen und lässt dazu vom Ingenieur-Büro Karst Planungsalternativen untersuchen.  Foto: Heinz Israel
    Die Gemeinde Gering auf dem Maifeld will im Bereich „Auf der Trift“ ein neues Wohnbaugebiet erschließen und lässt dazu vom Ingenieur-Büro Karst Planungsalternativen untersuchen.
    Foto: Heinz Israel

    „Es handelt sich bei den jetzigen Überlegungen zunächst mal nur um eine Sondierung“, betonte Ortsbürgermeister Klaus Scherer. Um die Überlegungen zu konkretisieren und die städtebaulichen Rahmenbedingungen beurteilen zu können, wird ein Untersuchungsauftrag erteilt. Denn es gilt, in diesem Zusammenhang die Themen Abwasserbeseitigung, Immissionsschutz und Erschließungskosten zu bewerten. Dazu sollen auch Planungsalternativen aufgezeigt werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 2700 Euro.

    In der gleichen Sitzung diskutierte der Rat einen Antrag von den Ratsmitgliedern Stefan Wagner, Andrea Landvogt und Helmut Landvogt, die sich dafür aussprachen, dass für die Teilnahme an Sitzungen der Gremien ein Sitzungsgeld von jeweils 10 Euro gezahlt wird. Hierzu wäre die Änderung der Hauptsatzung erforderlich gewesen.

    Die Befürworter der Änderung hielten eine kleine Aufwandsentschädigung von 10 Euro in Anbetracht des Zeitaufwands für angemessen. Ratsmitglied Helmut Tibes verwies auf die Regelung bei Sitzungen von Ausschüssen der Verbandsgemeinde, für die es 45 Euro gebe, und sah in der Gewährung eines Sitzungsgelds ein Zeichen der Wertschätzung. Mechthild Ackermann hielt hingegen ein Sitzungsgeld in Anbetracht der finanziellen Lage für nicht erforderlich und fürchtete eine negative Wirkung in der Öffentlichkeit.

    Bei der Abstimmung gab es vier Ja- und vier Neinstimmen. Damit war der Antrag abgelehnt. Nach der Gemeindeordnung wären fünf Ja-Stimmen für die Beschlussfassung über die Hauptsatzung erforderlich gewesen.

    Einstimmig grünes Licht gab es bei der Abstimmung über den Antrag des SV Gering-Kollig-Einig, der eine Kostenbeteiligung über 50 Prozent in Höhe von 29 370 Euro für den Bau eines Sportplatzgebäudes erbeten hatte. Sollte sich die Gemeinde Einig wider Erwarten an den Kosten beteiligen, würde der Anteil von Kollig und Gering entsprechend angepasst, hieß es.

    Von unserem Mitarbeiter Heinz Israel

    Mayen-Andernach
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