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    Andernach

    Übernachtungsbetriebe in Andernach sind besser gebucht

    42 819 Gäste haben im vergangenen Jahr in Andernach für 72 474 Übernachtungen gesorgt - das ist eine Steigerung um 15 Prozent, teilt die Tochtergesellschaft der Stadt, Andernach.net mit, die unter anderem für Tourismus zuständig ist. Damit konnte die Bäckerjungenstadt an die steigenden Zahlen in den Vorjahren anknüpfen.

    Sonnige Zeiten für Andernachs Hotelbetriebe: Die Zahl Übernachtungsgäste ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2014 gestiegen. Andernach.net erwartet auch für dieses Jahr einen weiteren Anstieg.  Foto: Yvonne Stock
    Sonnige Zeiten für Andernachs Hotelbetriebe: Die Zahl Übernachtungsgäste ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2014 gestiegen. Andernach.net erwartet auch für dieses Jahr einen weiteren Anstieg.
    Foto: Yvonne Stock

    Rein statistisch betrachtet blieb jeder Gast im Schnitt 1,7 Nächte, dieser Wert sei in den vergangenen Jahren relativ konstant. Angaben, wo die Gäste herkamen, liefert die Statistik nicht - lediglich, dass von den 42 819 Gästen 13 628 aus dem Ausland kamen. Hinzu kommen die Übernachtungen auf dem Wohnmobilstellplatz und die Tagesgäste. Letztere schätzt Andernach.net pro Jahr auf 500 000. "Aus meiner Sicht spricht das für die Stärkung des Standortes Andernach allgemein", sagt Kristina Neitzert von Andernach.net auf RZ-Anfrage. Zu dem Erfolg hätten vor allem der Geysir und die Essbare Stadt, aber auch die touristischen Ziele in der Region, wie etwa die Premium-Wanderwege Rheinburgenweg, Rheinsteig und die Traumpfade beigetragen. Auch dass sich der Wirtschaftsstandort Andernach entwickelt habe, habe zu einer "guten Nachfrage" nach Unterkünften von Geschäftsreisenden geführt. Neitzert führt als weiteren Grund an, dass einige Hotels investiert hätten und damit die Unterkunftsqualität gestiegen sei.

    Selbst im Winter lief es super, berichtet Neitzert. 6222 Übernachtungen im November, das sei ein Plus von rund 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch der Dezember lag mit 4464 Übernachtungen rund 43 Prozent im Plus. Es gebe dafür unterschiedliche Erklärungsansätze, sagt sie. Das Weihnachtsdorf könnte dazu beigetragen haben, weil Andernach.net es breit an Bus- und Reiseveranstalter sowie Vereine vermarktet habe. Aber, so Neitzert, auch die Geschäftskunden seien Teil der Statistik.

    Wie sich die Übernachtungszahlen auf diese zwei Gruppen aufteilen, ist offen. "Was wir aus den Gesprächen mit Gastgebern mitbekommen, ist jedoch schon, dass wochentags in größerem Maße Geschäftskunden übernachten, am Wochenende dann eher die touristischen Gäste", sagt Neitzert, die das positiv bewertet, weil die Stadt damit nicht nur von einer Gruppe abhängig sei.

    Die Zahl der Betten in Andernach liegt ihren Angaben zufolge über die vergangenen Jahre konstant um die 600. Darin erfasst seien inzwischen auch Ferienwohnungen, deren Zahl habe in den vergangenen Jahren leicht zugenommen, sagt Neitzert. Die neuen seien mit "recht gutem Erfolg" dabei. Einige Hotels hätten geschlossen, dafür seien neue hinzugekommen.

    "Wir bekommen bei der Zimmervermittlung durchaus mit, dass es Phasen im Jahr gibt, in denen die Häuser offensichtlich voll sind", erzählt die Expertin. Das seien häufig Wochenenden in der Hochsaison, aber die Tourist-Info habe auch bereits im Winter vergleichbare Phasen erlebt. Auch für das Rock-Am-Ring-Wochenende Anfang Juni gibt es laut Internet so gut wie kein Zimmer mehr. Daher könne man Bedarf an weiteren Hotels in Andernach sehen. "Die Gäste werden an dieser Stelle immer qualitätsbewusster, haben meist schon viele eigene Vergleiche, beziehungsweise informieren sich in Bewertungsportalen", erzählt Neitzert. Das gelte sowohl im gehobeneren Bereich als auch für preissensible Gäste.

    Ein konkretes Übernachtungszahlenziel für dieses Jahr habe sich Andernach.net nicht gesetzt. Aber der Wunsch sei eine weitere Steigerung. Dabei spiele zu einem kleineren Teil auch das Wetter eine Rolle. "Ist das Frühjahr zum Beispiel schon recht früh sonnig und warm, merkt man dies stark an der Nachfrage durch Radfahrer und Wandergäste", erzählt Neitzert. Dasselbe gelte, wenn es im Herbst lange warm und trocken sei. "Sind weite Teile solcher Jahreszeiten sehr schlecht, machen diese Gäste eine Reise durchaus mal davon abhängig", sagt die Expertin. ys

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