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    Vallendar: Ein Ende der Baustelle auf B 42 ist nah – sehr nah

    Gute Nachricht für Pendler und andere Verkehrsteilnehmer: Die Arbeiten an der Bundesstraße 42 in der Ortsdurchfahrt Vallendar sind nahezu abgeschlossen. Wenn nichts dazwischen kommt, kann der Verkehr schon im Laufe des heutigen Donnerstags wieder in gewohnter Weise rollen, informierte die zuständige Masterstraßenmeisterei Neuwied auf Anfrage der RZ. Dadurch dürften die hochfrequentierte Bereiche zwischen Heerstraße und Westerwaldstraße (Fahrtrichtung Bendorf) sowie Hellenstraße und Westerwaldstraße (Fahrtrichtung Koblenz) wieder deutlich entlastet werden.

    Der Straßenbau ist bereits abgeschlossen. Am Mittwoch wurden auf der B 42 in der Ortsdurchfahrt Vallendar die Markierungen aufgetragen, im Laufe des Donnerstags könnte der Verkehr wieder wie gewohnt rollen.
    Der Straßenbau ist bereits abgeschlossen. Am Mittwoch wurden auf der B 42 in der Ortsdurchfahrt Vallendar die Markierungen aufgetragen, im Laufe des Donnerstags könnte der Verkehr wieder wie gewohnt rollen.
    Foto: Andreas Egenolf

    Der eigentliche Straßenbau ist bereits abgeschlossen. Am Mittwoch fanden die Markierungsarbeiten statt. Laut Karl-Heinz Schmid, dem stellvertretenden Leiter der Masterstraßenmeisterei, ist geplant, dass die beauftragte Firma am Donnerstagmorgen damit beginnt, die „Verkehrssicherung zurückzubauen“. Gleichzeitig wird die Firma Siemens die stationären Ampeln, die in der Bauzeit ausgeschaltet waren, wieder in Betrieb nehmen. „Am Donnerstagmittag oder spätestens am Donnerstagabend dürfte dann wieder alles normal laufen“, sagt Schmid.

    Somit liegen die zuständigen Behörden und die beauftragte Firma Eurovia vor dem Zeitplan. Denn eigentlich war eine Bauzeit bis in die kommende Woche hinein vorgesehen. Schmid hatte aber schon Ende September gegenüber der RZ erklärt, dass eine Ende der Maßnahme noch in den Herbstferien denkbar sei – sollte wirklich alles glattgehen.

    Nötig war der nochmalige Eingriff allerdings, weil in den Sommerferien eben nicht alles glattging. Denn ursprünglich sollte damals schon alles fertiggestellt werden. Nach dem Fräsen hatte man aber festgestellt, dass der bituminöser Oberbau in schlechterem Zustand war, als man das erwartet hatte, erklärt Schmid. Das hatte zur Folge, dass auch dieser erneuert werden musste, was den Zeitplan von Eurovia durcheinanderbrachte. Letztlich konnten die Firma zwei Abschnitte nicht mehr angehen. Wegen der geringeren Verkehrsbelastung in der Ferienzeit entschied man, die ausstehende Arbeit in den Herbstferien nachzuholen, was nun auch geschehen ist.

    Trotzdem kam es in den zurückliegenden Tagen seit dem Baubeginn am 2. Oktober immer wieder zu Staus. Die Verantwortlichen reagierten, indem sie die Wendespur in Höhe des Rewe-Marktes sperrten. Das hatte zur Folge, dass die Autofahrer, die in Fahrtrichtung Bendorf unterwegs waren und auf den Niederwerth wollten, ebenfalls den Kreisverkehr nutzen mussten, um auf die Gegenfahrbahn zu kommen und von dort aus auf die Insel abzubiegen. Die höhere Belastung des Kreisels nahmen die Verantwortlichen in Kauf. Aus zwei Gründen: Einerseits waren sie der Ansicht, dass der „Verflechtungsverkehr“, der durch die Fahrzeuge, die von der Wendespur einbiegen, eine Ursache der Staus war. Andererseits hielten sie das Kreuzen dieser Fahrzeuge über mehrere Spuren für zu riskant. Ob die Veränderung in puncto Verkehrsfluss von Erfolg gekrönt war, vermag Schmid nicht zu beurteilen. Zu manchen Zeiten sei der Verkehr super gelaufen, zu anderen Zeiten eher nicht. Die Zeiten, in denen der Verkehr in Vallendar wieder besser laufen wird, dürften mit dem Ende der Baumaßnahme zunehmen. Eine staufreie Zone wird die B 42 in Vallendar aber auch nach dem Ende der Straßensanierung nicht sein.

    Von unserem Redakteur Volker Schmidt

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