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Koblenz/Region

Koblenz/Region: Welche Folgen hat die Fusion von Kevag, EVM und Gasversorgung Westerwald?

Jetzt ist es amtlich: Kevag, EVM und Gasversorgung Westerwald gehören ab heute, 1. Juli, zusammen und bilden gemeinsam den größten kommunalen Energieversorger in Rheinland-Pfalz: Die Energieversorgung Mittelrhein AG.

Die Zentrale der "alten" EVM im Koblenzer Rauental wird auch ein Zentrum des großen regionalen Versorgers bleiben.
Die Zentrale der "alten" EVM im Koblenzer Rauental wird auch ein Zentrum des großen regionalen Versorgers bleiben.
Foto: Reinhard Kallenbach

Von unserem Mitarbeiter Reinhard Kallenbach

Aus Sicht des Vorstandes bringt die Fusion nur Vorteile. "Der Zusammenschluss der regionalen Energieversorger ist ein wichtiger und entscheidender Schritt für die Mitbestimmung der Bürger und Kommunen bei der Gestaltung der Energiezukunft", betont denn auch der Vorsitzende Josef Rönz. Was sich nun ändert, zeigt folgende kleine Übersicht.

EVM-Standort Schützenstraße.
EVM-Standort Schützenstraße.
Foto: Reinhard Kallenbach

Die Aktionäre: Wie die EVM in einer Pressemitteilung betont, hat die neue Gesellschaft ausschließlich kommunale Anteilseigner. Hauptaktionär ist Eko2, ein von der "alten" EVM gegründetes Konsortium zum Erwerb der Kevag-Anteile. Zweitgrößter Aktionär ist die Stadt Koblenz, gefolgt von der Thüga-Gruppe. Kleine Beteiligungen halten auch die Stadtwerke Andernach, Koblenz und Mayen sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein.

Die Verträge: Die Verträge der Kunden bleiben von dem Zusammengehen der drei Unternehmen unberührt. Sie laufen weiter bis zum Ende ihrer jeweiligen Laufzeit. Alternativ können sich Kunden vorzeitig für ein Produkt aus den neuen Paketen entscheiden.

Die Netze: Das Netzgeschäft der "neuen" EVM ist, wie gesetzlich vorgeschrieben, eigenständigen Netzgesellschaften übertragen: Die EVM Netz und die Kevag Verteilnetz. Beide Gesellschaften gehen Anfang 2015 zu einem Unternehmen zusammen. Das Stromnetz in 426 Kommunen und das Erdgasnetz in 163 Kommunen werden dann unter einem Dach betreut.

Wasserversorgung: Schon die "alte" EVM war Betriebsführerin dreier Wasserwerke und eines Abwasserwerks. Diese Aufgabe übernimmt nun die "neue" EVM.

Kevag Verkehrs Service: Die Umbenennung des Tochterunternehmens KVS soll noch in diesem Monat erfolgen. Die rund 100 Busse werden nach und nach in den neuen Unternehmensfarben orange-grau fahren. Ansonsten wird sich zunächst wenig ändern. Die gravierendste Änderung folgt Ende des Jahres. Dann wird die Partnerschaft der jetzigen EVM-Tochter mit der Rhein-Mosel-Verkehrsgesellschaft enden.

Kevag-Telekom: In diesem Tochterunternehmen bleibt alles beim Alten. Auch der Name Kevag wird vorerst weiter bestehen. Grund hierfür ist die andere Gesellschafterstruktur. Bekanntlich ist der regionale Großversorger Süwag Mitgesellschafter.

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