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Koblenz

Koblenzer Nordtangente: Grünes Licht für den ersten Bauabschnitt

Koblenz bekommt die Nordtangente – die neue Umgehungsstraße zwischen dem Bubenheimer Kreisel und der B416 in Metternich soll mehrere Stadtteile entlasten. Jetzt ist der Startschuss offiziell gefallen.

Das Foto zeigt v.l. Baudezernent Martin Prümm, OB Joachim Hofmann-Göttig, Innenminister Roger Lewentz LBM-Geschäftsführer Bernd Hölzgen und Markus Gerhards, stellv. Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Koblenz.
Das Foto zeigt v.l. Baudezernent Martin Prümm, OB Joachim Hofmann-Göttig, Innenminister Roger Lewentz LBM-Geschäftsführer Bernd Hölzgen und Markus Gerhards, stellv. Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Koblenz.
Foto: Stadt Koblenz

Die zweistreifige Ausbaustufe der Nord-Südverbindung, der so genannte erste Bauabschnitt der L 52 Nordumgehung Koblenz-Metternich, wird als direkte durchgehende Linie zwischen der B 9, Bubenheimer Kreisel und der B 416 in Metternich gebaut. Das haben Infrastrukturminister Roger Lewentz und der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, Joachim Hofmann-Göttig, nach einem Gespräch im Koblenzer Rathaus bekannt gegeben, wie die Stadt und das Land in gleichlautenden Pressemitteilungen erklären.

"Mit der durchgängigen Nord-Südverbindung wird eine Entlastung für den Stadtteil Metternich erreicht und die gute strukturelle Entwicklung der Gewerbegebiete weiter unterstützt. Auch das aktuelle Unfallgeschehen vor Ort wird dadurch entschärft. Somit verbessern wir den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit deutlich", so der Minister laut städtischer Mitteilung. Eine moderne und gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur sei die Grundlage für Wachstum und Beschäftigung.

Die Gesamtkosten für die rund 1,6 km lange Strecke der zweistreifigen Nord-Südverbindung werden derzeit auf rund 6,5 Millionen Euro geschätzt. Der Anteil des Landes beträgt hierbei circa 2,7 Millionen Euro. Der Städtische Anteil beläuft sich auf circa 3,8 Millionen Euro, wobei dieser Anteil vom Land gefördert wird. "Wir müssen zwar sofort etwas mehr Geld ausgeben, aber insgesamt nur so viel, wie wir sowieso ausgegeben hätten und damit kann ich als Kämmerer gut leben", machte OB Hofmann-Göttig deutlich.

Die Vermessungsarbeiten sind bereits erfolgt. Die Entwurfsplanungen sowie der Zuwendungsantrag der Stadt Koblenz befinden sich in der Bearbeitung. Mit dem Grunderwerb wurde begonnen, und in Kürze werden auch Gespräche mit den Betreibern der Gartenanlage "Weinacker" erfolgen. Denn für die durchgängige Herstellung der zweistreifigen Ausbaustufe der Nord-Südverbindung ist die Verlegung der Gartenanlage "Weinacker" erforderlich. Die Stadt wird hierfür kurzfristig die Planungen aufnehmen. Im Bereich des Straßendurchbruchs Metternich ist unter anderem ein neues Radwegebauwerk herzustellen.

Ziel ist es laut Stadt Koblenz, noch in diesem Jahr mit der Ausschreibung zu beginnen. Eine konkrete Festlegung des möglichen Bauablaufs wird erst im Zuge der weiteren Planungen erfolgen können.

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