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    Montabaur

    FOM öffnet im Sommer kommenden Jahres in Montabaur

    Das Fashion Outlet Montabaur (FOM) soll im Sommer 2015 eröffnen. Das hat Michael Mille von Sket, der zuständigen Gesellschaft für Immobilienmanagement, mitgeteilt. Die Arbeiten am Factory Outlet Center (FOC) liegen demnach voll im Plan.

    Die Arbeiten am Fashion Outlet Montabaur liegen voll im Zeitplan. Ende des Jahres soll der Rohbau stehen.
    Die Arbeiten am Fashion Outlet Montabaur liegen voll im Zeitplan. Ende des Jahres soll der Rohbau stehen.
    Foto: FOM/Nitz Fotografie

    Von unserer Redakteurin Silke Müller

    "Derzeit sieht es gut aus, denn das Wetter hat bestens mitgespielt", sagt er. Ob der Zeitrahmen eingehalten werden kann, hängt von der Witterung ab. "Wir befinden uns in einer kritischen Phase, bis der Rohbau Ende des Jahres abgeschlossen werden kann. Danach sind die Arbeiten unabhängiger vom Wetter", erläutert Mille.

    Parallel zum Rohbau hat auch der Innenausbau zu großen Teilen bereits begonnen. Derzeit wird die Haustechnik mit Lüftung und Heizungsanlagen montiert, und es werden Leitungen verlegt, wie Mille berichtet. Er freut sich, dass alles nach Plan verläuft. "Mein großes Lob gilt der bauausführenden Firma Meyer", betont Mille. Wie die vielen Subunternehmen, die am Bau beteiligt sind, ist auch sie im Westerwald beheimatet.

    Seit Juni läuft mittlerweile der Hochbau auf dem insgesamt 65 000 Quadratmeter großen Gelände, um in dem 14 000 Quadratmeter großen FOC Verkaufsflächen von rund 10 000 Quadratmetern zu schaffen. Zusätzlich entsteht ein öffentlicher Bereich mit Gastronomie, Infopoint und vielem mehr. Darüber hinaus werden auf der Seite zur Bahnallee hin auf dem FOC 10 000 Quadratmeter Bürofläche auf drei Geschossen gebaut. Dabei wird die Silhouette abwechslungsreich gestaltet. "Die Investition insgesamt beläuft sich auf rund 75 Millionen Euro", berichtet Mille. Anders als in Roermond wird es in Montabaur keinen sogenannten Village-Stil mit kleinen, aneinandergereihten Gebäuden geben. "Wir haben uns bewusst dagegen entschieden", sagt Mille. Lediglich im Innern entstehen auf dem Platz zwei Pavillons mit einer Größe von 500 Quadratmetern sowie Gastronomie mit Außenbestuhlung. Auch der Parkplatz mit 1000 Stellplätzen wird noch gebaut. Über eine Brücke sollen die Kunden dann zum FOC gelangen.

    Die Läden mit ihren 7,50 Meter hohen Decken befinden sich hinter der hellen Glasfassade, die für viel Licht im Gebäude sorgen soll. Die Größen sind unterschiedlich. Geschäfte mit 50 Quadratmetern wird es ebenso geben wie Läden mit 250 Quadratmetern. Nur die Fläche der Geschäfte der sogenannten Ankermieter an den Ecken steht fest und beträgt 500 Quadratmeter. "Auch wenn die Fassade gleich ist: Jeder Laden hat seine eigene Fläche. Auf diese Weise können wir jeden Mieter bedienen", erklärt Mille.

    Ein Konzept, das aufzugehen scheint. Denn die Marken zeigen Interesse. Zwar kann Mille bisher noch keinen Überblick geben, welche großen Ketten künftig ihre Ware im FOC feilbieten, aber mit dem Stand der Dinge in Sachen Vermietung zeigt sich Mille hochzufrieden. "80 Prozent im FOM sind bereits vermietet", sagt er. Und so viel steht auch fest: 60 bis 65 verschiedene Marken wird es bei der Eröffnung im Sommer geben. "Weil manche Mieter auch zwei Läden belegen, steht die endgültige Zahl noch nicht fest", erläutert Mille. Sicher ist aber schon jetzt: Mit dem FOM werden viele neue Arbeitsplätze in Montabaur geschaffen. Mille schätzt, dass es mindestens 300 sind.

    Einen virtuellen Rundgang über die Baustelle gibt es unter

    http://nitz-fotografie.de/Rundgaenge/FOC/start.html

    FOM-Betreiber will eng mit lokalen Akteuren zusammenarbeiten

    Der Betreiber des FOM will eng mit Stadt und VG Montabaur kooperieren. Das hat Michael Mille im Gespräch mit der WZ unterstrichen. So soll es im Outlet Center einen Anlaufpunkt geben, an dem sich die Besucher über Stadt und Region informieren können. "Montabaur hat ein attraktives Potenzial mit dem Schloss und der Altstadt. Und das muss aufgegriffen, genutzt und kommuniziert werden. Schließlich sind wir in der glücklichen Situation, sehr nahe an der Stadt zu liegen", erläutert Mille und fährt fort: "Für den Betreiber des FOM ist es wichtig, Stadt und Region zu präsentieren, um weiter angereisten Besuchern Aufenthaltsqualität zu bieten." Er ist sich sicher: Nur einkaufen im FOM, das wird den Gästen nach mehr als 100 Kilometern Autofahrt nicht reichen. Für sie ist der Besuch im Outlet Center eine Freizeitbeschäftigung. Und dazu gehört auch, Stadt und Region zu erkunden: von Koblenz bis in den hohen Westerwald. "Wir wollen nicht unser eigenes Süppchen kochen, sondern Teil eines Gesamtkonzepts sein, damit die von weit her angereisten Besucher auch wiederkommen", unterstreicht Mille. Von diesen Synergieeffekten sollen auch Dienstleister, Einzelhandel und Gastronomie profitieren. Wie ein solches Konzept aussehen soll, wird derzeit erarbeitet. Die Abstimmung mit Stadt und VG soll 2015 erfolgen. Und noch etwas ist angedacht: Bei Sonderaktionen wie Late-Night-Shopping im FOM soll die Stadt mit im Boot sein, damit davon auch Einzelhändler und Gastronomie etwas haben. Anfang 2015 wird Mille zufolge der Betreiber des Outlet Centers nach Montabaur kommen, um mit den lokalen Akteuren zu sprechen. sm

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