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Polch/Region

Ausgezeichnete Projekte bringen die Region voran

Heinz Israel

Gemeinsam die Region voranbringen und lobenswerte Initiativen auszeichnen, die sich diesem Ziel verschrieben haben – das ist der Sinn des Zukunftspreises Heimat der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel. Dieser wurde nun im Forum Polch zum zehnten Mal verliehen. Er ist mit einem Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro dotiert. In diesem Jahr vergab die Jury gleich zwei erste Plätze. Ein Preisgeld von jeweils 7500 Euro erhielten das „Clean River Project“ aus der Moselgemeinde Winningen und das „Dauner Viadukt für Jung und Alt“ aus der Eifelstadt Daun.

Im Forum der Stadt Polch hat die Volksbank Rhein-Ahr-Eifel zum zehnten Mal den Zukunftspreis Heimat vergeben. Einen der beiden ersten Preise holte sich das „Clean River Projekt“ aus Winningen, das sich für die Säuberung der Flüsse vom Plastikmüll einsetzt. Der zweite Preis ging an die Pfarreiengemeinschaft Mendig. Einen Sonderpreis erhielten die Feuerwehren aus Kottenheim, Monreal und Reudelsterz.
Im Forum der Stadt Polch hat die Volksbank Rhein-Ahr-Eifel zum zehnten Mal den Zukunftspreis Heimat vergeben. Einen der beiden ersten Preise holte sich das „Clean River Projekt“ aus Winningen, das sich für die Säuberung der Flüsse vom Plastikmüll einsetzt. Der zweite Preis ging an die Pfarreiengemeinschaft Mendig. Einen Sonderpreis erhielten die Feuerwehren aus Kottenheim, Monreal und Reudelsterz.
Foto: Heinz Israel

Der Verein „Clean River Project“ aus Winningen setzt sich für saubere Flüsse und Meere ein und hilft durch aktives Aufräumen der Gewässer sowie Aufklärung, die Plastikmüllverschmutzung zu reduzieren. Das Projekt der Dauner mit 25 Partnern zeichnete Laudator Werner Böhnke aus. Es geht darum, das Miteinander der Generationen unter anderem mit Wohn-, Lebens- und Freizeitkonzepten zu stärken, von denen Jung und Alt profitierten.

Der zweite Preis mit einem Preisgeld von 3000 Euro ging an die Pfarreiengemeinschaft Mendig. Seit 30 Jahren engagiert sich die Pfarrei rund um Pastor Ralf Birkenheier für Kinder und Jugendliche. Zum Angebot gehören Jugendfahrten und Wallfahrten und das Benefizkonzert Rock am Sumpf. Das Projekt zeige, dass kreative Jugendarbeit heute noch auf der Kirche fußen kann, sagte Laudator Bernd Kaltenhäuser. Platz drei und damit ein Preisgeld von 2000 Euro erreichte die „Wegegemeinschaft Vulkaneifel“ aus Darscheid. Diese hat zusammen mit der Ortsgemeinde einen Dorfladen mit Bistro ins Leben gerufen, der die Grundversorgung des Ortes garantiert und zudem als Treffpunkt für ältere und behinderte Mitmenschen dient. Alle Gewinner waren unter 119 eingesandten Bewerbungen von einer Jury ausgewählt worden.

Über einen Sonderpreis freuten sich die Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehren aus Kottenheim, Monreal und Reudelsterz. Sie hatten, wie Laudator Kristian Bosselmann-Cyran erläuterte, beim Pfingsthochwasser 2017 vorbildlich geholfen, Estrich und Bauschutt weggeschafft und den Hauseigentümern zur Seite gestanden.

Die Preisträger erhielten als äußeres Zeichen ihres Erfolgs eine Skulptur mit dem Namen „Profilkopf“. Diese stammt von dem in Andernach geborenen Künstler Manfred Hammes (1954–2006).

Auf der Leinwand sahen die mehr als 300 Gäste in Bildern einen Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre des Zukunftspreises Heimat und den dabei prämiierten Projekten. „Mit dem Zukunftspreis Heimat sollen Ideen und Projekte in den Fokus gerückt werden, die Infrastruktur, Lebensqualität und Attraktivität der Region fördern“, erklärte Elmar Schmitz, der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel. Er stellte dem Publikum die Jurymitglieder vor, welche die 119 eingereichten Bewerbungen gesichtet und bewertet hatten. An deren Spitze stand Werner Böhnke, Vize-Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Zentralgenossenschaftsbank Frankfurt.

Die Festrede hielt Helfried Schmidt, Begründer und Geschäftsführer der Oskar-Patzelt-Stiftung, die den „Großen Preis des Mittelstands“ ausschreibt und vor zwei Jahren die Volksbank Rhein-Ahr-Eifel als „Beste Bank 2015“ ausgezeichnet hatte. Er brach in seiner Rede eine Lanze für den Mittelstand, dessen Schwächung unbedingt verhindert werden müsse. Denn dieser sei der Hüter des sozialen Friedens in Deutschland. Jede Minute entsteht im Mittelstand ein neuer Arbeitsplatz, sagte Schmitt.

Als Moderatorin der Festveranstaltung fungierte die 20-jährige Laura Herter, amtierende Brunnenkönigin aus Bad Breisig und Miss Rheinland-Pfalz 2018. Für einen stimmgewaltigen und schwungvollen Auftakt der Festveranstaltung sorgte der Chor Musica Nova der evangelischen Kirchengemeinde Mendig mit seinem Chorleiter Gerd Schlaf.

Von unserem Mitarbeiter Heinz Israel

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