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    Ärger bei Buga-Freunden: Sitzbank und Baum vor Schloss mutwillig beschädigt

    Eine zerstörte Bank, eine malträtierte Linde, herausgerissene Pflanzen und jede Menge Müll – das ist das traurige Ergebnis der Nacht zum Donnerstag im Schlosspark. Der oder wahrscheinlich eher die Randalierer müssen dabei mit großer Gewalt vorgegangen sein, denn es gehört schon einige Kraft dazu, die Sitzfläche der 160 Kilogramm schweren Bank aus dem Betonfuß zu reißen. Zudem wurde mit Eisenstangen, die normalerweise der Absperrung der Rasenflächen dienen, der Stamm einer Linde an zahlreichen Stellen angebohrt.

    Ein Fall von Vandalismus: Unbekannte beschädigten eine Sitzbank und einen Baum vor dem Schloss in der Nacht zum Donnerstag. 
    Ein Fall von Vandalismus: Unbekannte beschädigten eine Sitzbank und einen Baum vor dem Schloss in der Nacht zum Donnerstag. 
    Foto: Peter Karges

    „Wir werden diesen Baum vermutlich nun rausnehmen müssen“, erläuterte Andreas Drechsler, Leiter des städtischen Eigenbetriebs Grünflächen und Bestattungswesen. Besonders ärgerlich ist ein solcher Fall von Vandalismus für die Mitglieder des Vereins Freunde der Bundesgartenschau, die unter hohem ehrenamtlichen Aufwand seit 2011 dazu beitragen, dass die neu gestalteten Anlagen auch weiterhin gepflegt werden und gut zur Geltung kommen.

    „Man fragt sich, was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht, die mutwillig die Arbeit anderer zerstören“, sagte Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig anlässlich eines Ortstermins, der allerdings aus einem erfreulichen Anlass anberaumt worden war. Denn für die Buga-Freunde gab es dieser Tage auch Grund zur Freude. So konnte nach der Leselounge auf dem Festungsplateau mit dem Sonnensegel über dem Kinderspielplatz vor dem Kurfürstlichen Schloss ein zweites Projekt des Vereins offiziell eingeweiht werden. Der Sonnenschutz, der kürzlich installiert worden ist (die RZ berichtete) und dessen Anschaffung und Verankerung 20.000 Euro gekostet haben, soll künftig sogar noch vergrößert werden. „Wir möchten das beschattete Areal gern erweitern, sodass auch andere Spielgeräte abgedeckt sind“, sagte Anna Maria Schuster, Geschäftsführerin der Buga-Freunde. Neben einem weiteren Sonnensegel vor dem Schloss haben die Buga-Freunde zudem noch einen weiteren Schattenspender im Blick. „Wir würden einen solchen Sonnenschutz auch für den Aufenthaltsbereich neben dem Wasserspielplatz errichten“, sagte Schuster.

    Ernst H. Lutz, Vorsitzender der Buga-Freunde Koblenz, fügte an: „Zudem wird an der Tiefgarage vor dem Schloss und auf dem Festungsplateau jeweils ein Defibrillator installiert.“ Die Buga-Freunde haben 104 ihrer Mitglieder, die zeitweise ehrenamtlich auf dem Festungsgelände und am Schloss tätig sind, in der Bedienung von Defibrillatoren ausgebildet. Seit 2011 haben die Buga-Freunde Projekte für 132.000 Euro vor allem im Bereich der Koblenzer Gartenlandschaft finanziert.

    Von unserem Mitarbeiter Peter Karges

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