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    Jetzt können Autos im Rhein-Hunsrück-Kreis Strom tanken

    Die erste öffentliche Elektrotankstelle im Rhein-Hunsrück-Kreis ist gestern in Betrieb genommen worden.

    Gemeinsam mit den RWE-Mitarbeitern Lothar Oelert und Joachim Busch weiht Landrat Bertram Fleck (Mitte) die Zapfsäule nahe der Kreisverwaltung zu Simmern ein. Im Bild ist auch das Elektroauto zu sehen, das die Mitarbeiter der Kreisverwaltung sechs Monate lang testen dürfen.
    Gemeinsam mit den RWE-Mitarbeitern Lothar Oelert und Joachim Busch weiht Landrat Bertram Fleck (Mitte) die Zapfsäule nahe der Kreisverwaltung zu Simmern ein. Im Bild ist auch das Elektroauto zu sehen, das die Mitarbeiter der Kreisverwaltung sechs Monate lang testen dürfen.
    Foto: Werner Dupuis

    Rhein-Hunsrück - Die erste öffentliche Elektrotankstelle im Rhein-Hunsrück-Kreis ist gestern in Betrieb genommen worden.

    An der Ludwigstraße nahe der Kreisverwaltung steht die neue Ladesäule – sie ist Teil eines Netzes, das der Energieversorger RWE derzeit bundesweit aufbaut. In Simmern können Elektroautos ab sofort über ein siebenadriges Stromkabel neue Energie auftanken. Hierbei handelt es sich übrigens um Ökostrom, der aus erneuerbaren Energien wie Biomasse, Sonne, Wasser und Wind gewonnen wird. „Wir tragen dazu bei, Autostrom auf die Straßen zu bringen“, sagt Lothar Oelert, der Rheinland-Pfalz-Leiter von RWE, und ergänzt: „Mit Elektromobilität wird die Lärmbelästigung durch den Straßenverkehr gemindert. Es gibt weniger Feinstaubbelastung und somit für alle ein besseres Klima.“

    Eines der kreisweit ersten Elektroautos überhaupt testen derzeit die Mitarbeiter der Kreisverwaltung. Bereits nach den ersten Fahrten sind sie mit dem leisen Kleintransporter sehr zufrieden. „Das Elektroauto ist im ländlichen Raum alltagstauglich“, ist sich Frank-Michael Uhle, Energiebeauftragter der Kreisverwaltung, schon jetzt sicher. Der hellblaue Flitzer bietet zwei Sitzplätze, kann maximal hundert Kilometer am Stück zurücklegen und erreicht Tempo 100 als Höchstgeschwindigkeit. Voraussetzung für diese Spitzenwerte ist allerdings, dass der 21 Kilowattstunden fassenden Akku zuvor drei Stunden aufgeladen worden ist. Auf ihren Dienstfahrten dürfen die Mitarbeiter der Kreisverwaltung das neue Gefährt in einem Zeitraum von sechs Monaten testen. Tankstopps können sie an den kreiseigenen Schulen in Boppard, Emmelshausen, Kastellaun und Kirchberg einlegen. Während einer einstündigen Dienstbesprechung kann die verbrauchte Energie wieder aufgeladen werden. „Unsere Erfahrungen mit der Elektromobilität, wie beispielsweise dem Tankverhalten, sammeln und dokumentieren wir“, erklärt Uhle weiter.

    Ein Elektroauto kostet knapp 60.000 Euro. Wann die Kreisverwaltung sich ein solches Gefährt für den eigenen Fuhrpark dauerhaft anschaffen wird, ist allerdings unklar. Landrat Bertram Fleck ist sich jedoch sicher, dass Elektroautos die Zukunft gehöre, denn auf Mobilität werden die Bürger nicht verzichten wollen. Er sieht die Elektromobilität als wichtigen Baustein zum Null-Emmissions-Landkreis Rhein-Hunsrück: „In zwei Jahren wird mehr Strom erneuerbar erzeugt, als im gesamten Landkreis verbraucht wird. Die Elektromobilität bietet die Möglichkeit, Mobilität CO2-neutral zu entwickeln.“

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