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Boppard

Brexit vertreibt Briten aus Boppard

Die Tourist-Information präsentierte dem Ausschuss die neuesten Zahlen über das statistische Ergebnis der ersten sieben Monate. Demnach sind von Januar bis Juni 80.373 Gäste in Boppard angekommen.

Neben Römer und Rhein, Kultur und Wein kommen Touristen auch des Wanderns wegen nach Boppard. Die Stadt lockt mit sieben Traumschleifen, eine schöne als die andere. Zudem kann Boppard mit zwei Fernwanderwegen, dem Saar-Hunsrück-Steig und dem Rheinburgenweg, punkten.
Neben Römer und Rhein, Kultur und Wein kommen Touristen auch des Wanderns wegen nach Boppard. Die Stadt lockt mit sieben Traumschleifen, eine schöne als die andere. Zudem kann Boppard mit zwei Fernwanderwegen, dem Saar-Hunsrück-Steig und dem Rheinburgenweg, punkten.
Foto: Tourist-Info Boppard

Das bedeutet eine geringe Steigerung gegenüber dem gleichen Zeitraum 2016, als 80.217 Gästeankünfte registriert wurden.

Die Übernachtungen sind allerdings leicht zurückgegangen. Wurden von Januar bis Juli 2016 insgesamt 190.552 Übernachtungen gezählt, waren es in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 187.823 Übernachtungen. Dennoch: Angesichts des besucherreichen Herbstes können die Bopparder Touristiker erneut mit einem überaus erfolgreichen Jahr rechnen.

Zum Rückgang der Übernachtungszahlen trugen ausschließlich die ausländischen Gäste bei, während die Übernachtungszahlen inländischer Gäste zugenommen hat. 49.838 gegenüber 52.531 Übernachtungen von Ausländern im Vorjahreszeitraum wurden von Januar bis Juli gezählt. Offensichtlich hat sich der Brexit negativ ausgewirkt. Denn die Briten, die als Erfinder der Rheinromantik gelten und auf die stets Verlass war, haben sich rarer gemacht. Mit 19.043 Übernachtungen zwischen Januar und Juli blieben die Briten zwar unter allen Ausländern einsam an der Spitze, aber die Übernachtungszahlen gingen bei den Gästen von der Insel um etwa 5500 zurück. So wurden zwischen Januar und Juli 2016 noch 24.501 Übernachtungen von Gästen aus Großbritannien registriert. An zweiter Stelle unter den Ausländern liegen die Niederländer mit 12.755 Übernachtungen (2016: 13.883). Die Belgier kommen auf 4536 Übernachtungen (2016: 4874). Stark zugelegt haben die US-Amerikaner, die auf 2265 (2016: 1801) Übernachtungen kommen. Zugelegt haben auch die Italiener mit 712 (2016: 461), die Spanier mit 462 (2016: 357) und die Luxemburger mit 615 Übernachtungen (2016: 376), wogegen die Schweizer mit 1086 (2016: 1177) Übernachtungen weniger geworden sind. ww

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