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Limburg

Zum Schutz des Denkmals: Alte Gartenstruktur beim Schloss wird wieder sichtbar

Es gab Zeiten, da herrschte reges Treiben im Limburger Schloss. Und die Bewohner nutzten die kleinen Flächen auf dem Hang in Richtung Mühlberg/Huttig unterhalb der Mauern als Garten. Das ist längst Geschichte. Doch die Struktur der Gärten ist immer noch vorhanden, zu sehen ist davon allerdings nichts. Das wird sich nun ändern. Was dort an Sträuchern und Bäumen in den vergangenen Jahrzehnten gewachsen ist, soll bis Ende Februar entfernt werden.

Die Aufnahme von dem Schloss wurde 1955 vom Greifenberg aus gemacht. Die Fläche am Fuße der Schlossmauern ist frei von Bäumen und Büschen, die terrassenförmige Struktur lässt sich teilweise erkennen.  Foto: Stadtarchiv Limburg
Die Aufnahme von dem Schloss wurde 1955 vom Greifenberg aus gemacht. Die Fläche am Fuße der Schlossmauern ist frei von Bäumen und Büschen, die terrassenförmige Struktur lässt sich teilweise erkennen.
Foto: Stadtarchiv Limburg

Nach Angaben von Markus Saal, in der Verwaltung für den Denkmalschutz in der Stadt zuständig, geht die angestrebte Wiederherstellung der alten Strukturen rund um das Schloss auf die Empfehlung des Landesamtes für Denkmalschutz zurück. Langfristiges Ziel ist es, die ursprünglichen Terrassengärten wieder freizulegen. Bekannt ist, dass die Gärten genutzt wurden, um Kräuter oder gegebenenfalls auch Gemüse anzubauen. Diese Nutzung geht in die Ursprungszeit des Schlosses zurück und ist seit Jahrzehnten nicht mehr verfolgt worden. Die unterschiedliche Nutzung des Schlosses als Gewerbeschule (mit Beginn der 1880er Jahre), Diözesanmuseum (1905 bis 1976), als Standort des Landesinstituts für Pädagogik oder als Treffpunkt der Jugend führte dazu, dass die Gärten immer mehr sich selbst überlassen waren und Bäume und Buschwerk wild sprießen. Als erster Schritt zur Wiederherstellung der alten Gartenstrukturen ist nun zunächst die Beseitigung der Bäume und Büsche vorgesehen. Dies wird bis Ende Februar umgesetzt. Die Aktion hat noch einen weiteren wichtigen Grund: Werden die Bäume größer, wachsen auch die Wurzeln. Und diese wiederum schädigen die historischen Umfassungsmauern. Das gilt es zu verhindern.

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