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Diez

Amtsgericht und Kreis arbeiten Hand in Hand

Bei einem Gespräch im Diezer Amtsgericht haben Landrat Frank Puchtler, Amtsgerichtsdirektor Eckhard Krahn und Geschäftsleiter Norbert Baldus einige Punkte erörtert, bei denen die Zusammenarbeit zwischen den beiden Behörden entscheidend ist.

Sie betonten die reibungslose Zusammenarbeit zwischen dem Rhein-Lahn-Kreis und dem Diezer Amtsgericht (von links): Frank Puchtler, Eckhard Krahn und Norbert Baldus. Foto: Andreas Galonska
Sie betonten die reibungslose Zusammenarbeit zwischen dem Rhein-Lahn-Kreis und dem Diezer Amtsgericht (von links): Frank Puchtler, Eckhard Krahn und Norbert Baldus.
Foto: Andreas Galonska

Von unserem Redakteur Andreas Galonska

Gemeinsam kümmert man sich dabei beispielsweise um die unbegleiteten minderjährigen Asylbewerber, die Uma abgekürzt werden. Allein in der Diezer Region gibt es 27 junge Menschen, die im Zuge des Flüchtlingszustroms in den vergangenen Monaten in die Region gekommen sind. 38 Mitarbeiter des Amtsgerichts sind im Einsatz für die Begleitung der Uma. "Richterin Sylvia Hennrichs ist Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Kreises", betonte Landrat Frank Puchtler zur engen Verzahnung zwischen Kreis und Gericht. "38 Mitarbeiter sind auch 38 Familien aus der Region. Ich bin froh über eine so gute Partnerschaft", lobte Landrat Frank Puchtler das Engagement.

Eine gute Zusammenarbeit gebe es außerdem im Bereich der Vorsorgevollmacht. "Die Vorsorgevollmacht ist ein sehr gutes Instrument, um Grundrechtssicherheit zu schaffen", erklärte dazu Frank Puchtler. "Es ist sinnvoll, wenn sich Menschen möglichst früh mit dem Thema Vorsorgevollmacht befassen", ergänzte Eckhard Krahn. Gemeinsam mit dem Landrat machte der Direktor des Amtsgerichts darauf aufmerksam, dass sich Interessierte an diesem Themenkomplex frühzeitig Vordrucke – beispielsweise über das Internetangebot des rheinland-pfälzischen Justizministeriums – beschaffen können.

Norbert Baldus wies darauf hin, dass sich bei den Zwangsversteigerungen eine deutliche Veränderung ergeben habe. "Die Zwangsversteigerungen sind in den vergangenen zwei Jahren von rund 70 bis 80 auf rund 40 bis 50 zurückgegangen", berichtete Norbert Baldus. Unumstritten ist der Standort des Diezer Amtsgerichts. "Für das Diezer Amtsgericht gibt es eine sehr gute Perspektive", blickte Frank Puchtler in die Zukunft. "Wir leben in einer überschaubaren Region, die sich in der direkten Nähe zu größeren Zentren befindet", merkte Frank Puchtler an. Er sprach sich gegen die Einrichtung zu großer Einheiten aus. Nicht zuletzt dürfte die Nähe zur Justizvollzugsanstalt für den Bestand des Amtsgerichts in der Grafenstadt sprechen.

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