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Kreis Ahrweiler

Preiswert: Die guten Tropfen von der Ahr im Rampenlicht

Es war spannend und ein wenig wie bei der Oscar-Verleihung: Wer hat abgeräumt bei der Wahl zum Ahrwein des Jahres 2017? Zum sechsten Mal hatten das International Wine Institute (IWI) und die Kreissparkasse Ahrweiler (KSK) zur Weinprämierung in die Hauptstelle der KSK eingeladen. Mehr als 140 hochkarätige Gäste, darunter Preisträger früherer Prämierungen, fieberten der Bekanntgabe der Siegerweine entgegen.

In der Hauptstelle der Kreissparkasse Ahrweiler wurden gestern Abend in sieben Kategorien die Ahrweine des Jahres gekürt.
In der Hauptstelle der Kreissparkasse Ahrweiler wurden gestern Abend in sieben Kategorien die Ahrweine des Jahres gekürt.
Foto: Vollrath

Insgesamt 131 Weinkreationen aus dem gesamten Ahrtal hatte die Fachjury um den Weinjournalisten Carsten Henn zu verkosten. Ausgezeichnet wurden die besten Winzer sowie die Zweit- und Drittplatzierten in sechs Kategorien. „Qualitativ ist der Jahrgang 2016 im Ahrtal als sehr wertvoll einzustufen“, so Alexander Kohnen, Gründer des IWI. Die Dichte der angestellten Weine, insbesondere die in der Kategorie Kultwein, sei äußerst hoch gewesen.

Mitgemacht hatten 26 selbstvermarktende Winzer und drei Genossenschaften. Ermittelt wurden die jeweils besten drei Erzeugnisse einer Kategorie. Die Weine wurden gemäß ihrer Produktkategorie geordnet, blind verkostet und nach dem internationalen 100-Punkte-Schema bewertet. Das International Wine Institute zeichnete ausschließlich für die Organisation verantwortlich. „Nur durch diese neutrale und rückverfolgbare Bewertung aller Weine ist die Unabhängigkeit dieses Wettbewerbs gewahrt“, betonte Kohnen. Somit hatten auch kleine, weniger bekannte Erzeuger die Chance, als Sieger auf dem Treppchen zu landen.

Ahrwein des Jahres 2017 in der Kategorie „Kultwein“ ist der 2015 B52 Spätburgunder Heimersheimer Burggarten Großes Gewächs vom Weingut Nelles in Heimersheim. Sieger in der Kategorie „Premiumwein“ ist der 2015 Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr. In der Kategorie „Klassiker“ steht ganz oben auf dem Treppchen der 2015 Spätburgunder „PL“ vom Weingut Peter Lingen in Bad Neuenahr. Der 2015 Recher Herrenberg Frühburgunder Großes Gewächs vom Weingut Jean Stodden in Rech geht als Sieger in der Kategorie „Beste Frühburgunder“ aus dem Wettbewerb. Den Titel „Bester Winzersekt“ sicherte sich der 2014 Blanc de Noir Sekt Pinot Meunier brut vom Weingut Peter Kriechel in Ahrweiler. In der Kategorie „Bester Blanc de Noir“ siegte der 2016 Illusion Blanc de Noir vom Weingut Meyer-Näkel in Dernau.

Ausführliche Bericht folgt

Von unserem Redakteur Frieder Bluhm

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