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Jugendhaus wird sehr gut angenommen

Der Bad Bodendorfer Ortsbeirat stellte die Weichen für weitere Projekte im Sinziger Stadtteil. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Jugendarbeit und Verkehr.

Der Bad Bodendorfer Ortsbeirat stellte die Weichen für weitere Projekte im Sinziger Stadtteil. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Jugendarbeit und Verkehr.

Bad Bodendorf. Die Verkehrssituation, die Einstellung eines Gemeindedieners und die Kinder- und Jugendarbeit standen im Fokus der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates in der Bad Bodendorfer Winzergaststätte. Sehr gut frequentiert wird nach seiner Wiedereröffnung Anfang des Jahres das Jugendhaus. So gut, dass zurzeit acht Betreuer ihre Jugendleiterausbildung in Zusammenarbeit mit dem Sinziger HOT absolvieren.

Betreuer für Hausaufgaben
Wie Patrick Book und Petra Klein vom Jugendzentrum erläuterten, werden den Teilnehmern in 40 Stunden pädagogische, autodidaktische und rechtliche Grundlagen vermittelt. Eingebunden ist auch ein Erste-Hilfe-Kurs. Dass das Jugendhaus in Bad Bodendorf sich so mit Leben füllt, ist auch dem großem ehrenamtlichen Engagement der Hausaufgabenbetreuer zu verdanken. Jeden Dienstag und Donnerstag helfen ehemalige Lehrer und pädagogisch geschulte Eltern zahlreichen Kindern bei der Bewältigung ihres Schulstoffes. Der Ortsbeirat fasste den Beschluss, dass nach Möglichkeit jeder, der ehrenamtlich in dem Jugendhaus arbeitet, die Jugendleiterausbildung beim HOT absolvieren sollte.
Die Ausdehnung des Angebots zur Nachmittagsbetreuung von Grundschülern war zudem Thema im Gremium. Derzeit haben die Erst- bis Viertklässler an der Bad Bodendorfer Sankt-Sebastianus-Schule die Möglichkeit, in der Zeit von 12 bis 15 Uhr dort betreut zu werden. Nun soll eine Bedarfsanalyse zeigen, ob die Notwendigkeit einer Elterninitiative besteht, die weitere Betreuungsangebote machen könnte. „Hier sind wir auf Informationen aus der Elternschaft angewiesen“, stellte Ortsvorsteher Alexander Albrecht fest.
Als zweifelsohne notwendig sieht der Ortsbeirat die Einstellung eines Gemeindedieners an, der als Unterstützer der städtischen Mitarbeiter für ein schöneres Ortsbild sorgen soll. Zu seinen Aufgaben würde unter anderem auch die Instandhaltung des Friedhofes gehören, der immer mehr verwahrlose. Einen entsprechenden Antrag an die Stadtverwaltung brachten die Kommunalpolitiker auf den Weg.
Gleichermaßen einig waren sie sich, dass in der engen Elligstraße ein Durchfahrtsverbotsschild für Schwerlastverkehr aufgestellt werden müsste. Dieser werde per Navigationsgerät automatisch dorthin geleitet. Sehr rege diskutiert wurde im Anschluss an den Vortrag von Verkehrsexperte Rainer Manhillen über die ehemaligen Pläne, die Durchfahrt der Bundesstraße 266 in dem Kurort umzugestalten.

Keine Autobahn durch Auen
Hintergrund: Nach Fertigstellung der Umgehung der Bad Neuenahrer Heerstraße ist laut Prioritätenliste des Bundesverkehrswegeplanes auch die Umgehung von Lohrsdorf und Bad Bodendorf als vordringlich eingestuft. „Es wäre wichtig, mit Lohrsdorf einen gemeinsamen Antrag hierauf zu stellen, auch wenn bis zur Realisierung des Projektes wohl noch etliche Jahre ins Land gehen dürften“, betonte Albrecht. Klar sei in jedem Fall, dass es keine Autobahn durch die Ahr-Auen geben werde, wie manche Kritiker befürchteten.⋌(ith)

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