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    AdenauEnthüllt: Adenau hat Silberpfeil als neue Visitenkarte

    Begeisterung in Adenau: Der „Silberpfeil“, das legendäre Rennfahrzeug, ist jetzt in einem Nachbau im Maßstab 1:1 Blickfang am Verkehrskreisel „Stenze Eck“.

    Mit vereinten Kräften wurde der Silberpfeil enthüllt.  Foto: Werner Dreschers
    Mit vereinten Kräften wurde der Silberpfeil enthüllt.
    Foto: Werner Dreschers

    Der Silberpfeil soll symbolhaft ein Zeichen der Verbundenheit mit dem Nürburgring setzen. Die weltbekannte Rennstrecke hat am Wochenende ihr 90-jähriges Bestehen gefeiert, am Vorabend der feierlichen Enthüllung waren Zeitzeugen des Nürburgrings zu einem Empfang eingeladen worden. Die Enthüllung in Adenau am Folgetag war zeitlich exakt auf das Jubiläum ausgerichtet.

    Mit vereinten Kräften haben Bürger von Adenau, die Vereine und Institutionen dazu beigetragen, dass der Silberpfeil fortan ein Wahrzeichen für die Johanniterstadt ist. Mühevolle Kleinarbeit eines Wagenbauerteams mit „Konstrukteurmeister“ Arno Förster sowie Sponsorengelder haben das Projekt ermöglicht, es ist die Umsetzung einer Idee, die Eddy Rausch, ehemaliger Präsident der KG Rot-Weiß Adenau, vor Jahresfrist angestoßen hatte. Nicht zuletzt hat der Kreis das Vorhaben mit 5000 Euro bezuschusst.

    „Die Verwirklichung des Vorhabens ist eine beeindruckende und großartige Leistung“, so die Gewerbevereinsvorsitzende Andrea Thelen. Und auch Landrat Jürgen Pföhler sprach seinen höchsten Respekt für die Gemeinschaftsleistung von Gewerbeverein, KG Rot-Weiß, dem Verein für Heimatpflege und der Stadt Adenau aus. Er gratulierte zu der neuen „Visitenkarte“ für die Stadt.

    Nach Grußworten von Stadtbürgermeister Arnold Schiffarth ging für die KG Rot-Weiß der Vorsitzende Christoph Böder auf Einzelheiten ein. Seit Januar hatte die Wagenbauergruppe mehr als 1500 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. Letztlich habe alles perfekt und zeitgenau funktioniert, lobte Böder, der ein besonders Lob an Arno Förster richtete. Um die 100 Dosen Bauschaum, kiloweise Spachtelmasse, 80 Kilogramm Harz und 100 Meter Glasfaser sind verbaut worden. Sach- und Materialleistungen haben das Adenauer Autohaus Rausch und die Metallbaufirma Volker Kloss aus Jammelshofen sowie Glas Stenz und Sanitär Michael Mönch (beide Adenau) beigesteuert, die Maler- und Airbrusharbeiten hat Monika Schneider aus Wimbach ehrenamtlich geleistet.

    Bernd Schiffarth, Vorsitzender des Vereins für Heimatpflege, erinnerte an die wirtschaftlich schwierigen Zeiten in den 1930er-Jahren. Der Ring wurde gebaut, um in der strukturschwachen Region Arbeitsplätze zu schaffen. Und doch gab es gerade in der schwierigen Zeit Ingenieurkunst in höchster Vollendung: In der Aufbruchsstimmung wurde der W 25 von Mercedes Benz gebaut. Ob Gewichtsprobleme des Fahrzeugs und ein daraufhin erfolgter Abtrag des Lackes letztlich das silberne Äußere verursacht haben, ist ungewiss. Wie kaum ein anderes Fahrzeug hat der Silberpfeil jedenfalls die Faszination Nürburgring mitgetragen. dre

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