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Bad Breisig

Elitepolizisten proben Ernstfall bei Bad Breisig

Spezialkräfte der Bundespolizei und Fallschirmspringer aus Israel trainieren derzeit auf dem Segelfluggelände Mönchsheide bei Bad Breisig. Das bestätigte Frank Borchert, Sprecher des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam, der RZ.

Von unserem Redakteur Jan Lindner

Bei den Übungen handle es sich um einen "anlassunabhängigen Erfahrungsaustausch. Es ist eine reine Übung, und es besteht daher kein Grund zur Sorge oder Beunruhigung."

Laut Borchert hatten die Übungen am 22. Juli begonnen und enden am heutigen Freitag. Die Mönchsheide als Übungsgelände werde zu Trainingszwecken nicht dauerhaft oder bevorzugt genutzt.

Gerd Doepner, Fluglehrer und Mitglied im Luftsportverein Mönchsheide, hat sich das Spektakel diese Woche fast jeden Tag angeschaut. Er sagt: "Wenn man die Polizisten höflich fragt, geben sie auch Auskunft."

Morgens gegen 8 Uhr seien sie mit Autos und Hubschrauber, einem sogenannten Super Puma, am Flugplatz angekommen, gegen 19.30 Uhr seien die Übungen zu Ende gewesen. Doepner: "Das ist schon ein richtig großer Hubschrauber, da passen sicher 18 Leute rein." Insgesamt seien es etwa 30 Fallschirmspringer, die auf der Mönchsheide trainierten.

Doepner: "Ich denke, dass jeder bis zu fünf Sprünge täglich absolviert." Die Absprunghöhe betrage zwischen 2000 und 4000 Meter. Allerdings transportiere der Super Puma die Fallschirmspringer drei bis fünf Kilometer von der Mönchsheide weg. Je nachdem wann sie ihren Schirm aufzögen, glitten sie zwischen 10 und 15 Minuten durch die Luft – und landeten zielgenau in einem vorgegebenen Bereich auf dem Segelfluggelände.

Vergangenes Jahr hatte die Fallschirmsprungeinheit der Bundespolizei erstmals die Mönchsheide als Ausgangspunkt für Trainingssprünge genutzt. Damals sagte ein Polizist: "Wir profitieren nicht nur von der Gastfreundschaft, sondern auch von dem freien Luftraum." Denn: Die sonst in Bonn-Hangelar stationierte Einheit kann dort wegen der Nähe zu Köln/Bonn nicht aus so großen Höhen abspringen wie etwa über der Eifel.

2012 hatte ein etwas kleinerer Hubschrauber vom Typ EC 155 Gruppen von je acht Springern auf eine Höhe von bis zu 3000 Metern gebracht. Unter den Springern waren erfahrene Beamte mit mehr als 1000 Sprüngen, aber auch Anfängern mit erst 50 Sprüngen.

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