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Ahrweiler

Bund investiert 17 Millionen Euro in Ahrweiler

Für rund 17 Millionen Euro wird die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Ahrweiler in den kommenden Jahren saniert und umgebaut. Bis Ende 2013 soll dabei zunächst der Neubau Kantinen- und Konferenzgebäudes fertiggestellt. Den Entwurf für das gut sieben Millionen Euro teure neue Ausbildungsgebäude lieferten Architektenbüros in Teamarbeit aus Leipzig und Dresden, die sich mit ihren Entwurf in einem Realisierungswettbewerb gegen 76 Konkurrenten durchsetzten konnten.

Ahrweiler – Für rund 17 Millionen Euro wird die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Ahrweiler in den kommenden Jahren saniert und umgebaut. Bis Ende 2013 soll dabei zunächst der Neubau Kantinen- und Konferenzgebäudes fertiggestellt. Den Entwurf für das gut sieben Millionen Euro teure neue Ausbildungsgebäude lieferten Architektenbüros in Teamarbeit aus Leipzig und Dresden, die sich mit ihren Entwurf in einem Realisierungswettbewerb gegen 76 Konkurrenten durchsetzten konnten.

,,Der Siegerentwurf ist eine gelungene Symbiose aus Funktionalität, Nachhaltigkeit und Gestaltung bei Einhaltung des Kostenrahmens“, sagte Ralph Tiesler, Vizepräsident des Bundesamts für Bauen und Raumordnung (BBR), gestern bei der Präsentation im AKNZ. Das neue Gebäude erfülle die Anforderungen an eine zeitgemäße Aus-, Fort- und Weiterbildungsstätte, an der auch internationale Konferenzen stattfinden können und „politische Verantwortungsträger, Führungskräfte und Experten aus allen Bereichen der staatlichen Sicherheitsvorsorge zusammenkommen“, befand Tiesler.
Neben einem Konferenzsaal für bis zu l50 Personen und einer Kantine sind in dem bevorstehenden Bauabschnitt ein Café und gleich einige grüne Freianlagen mit einer Fläche von rund 4000 Quadratmetern vorgesehen. „Damit bietet das neue Gebäude Raum für mehr Austausch und Diskussion in kleiner wie auch großer Runde“, erklärte Thomas Mitschke, Leiter der AKNZ. Das äußere Design sei dabei in die landschaftliche Umgebung der Weinregion Ahrtal eingebunden und erreiche durch Synergien zwischen den Nutzfunktionen eine höhere Wirtschaftlichkeit als der bisherige Bau, „da die Flächen effizienter genutzt werden können“, hielt Wolfram Arnold, Baubeauftragter im BBR fest. Mit der Baumaßnahme entspreche das BBK zudem den Vorgaben der Energieeinsparverordnung, denn durch höhere bauphysikalische Qualitäten reduziere sich der Verbrauch und damit auch die künftigen Betriebskosten. „Zugleich mindert der Neubau durch Energiemanagement und Wärmerückgewinnung die CO2-Emission“, sagte BBR-Referatsleiter Christoph Sonnenschein.
Der Neubau mit einer geplanten Nutzfläche von 1158 Quadratmetern ist nur der erste Teil eines komplexen Modernisierungskonzeptes. Die gesamte Gebäudesanierung an der AKNZ ist ein Kernziel des Gesamtprojekts. Bei der Sanierung der Häuser, die mit rund 3,5 Millionen Euro beziffert wird, geht es in erster Linie um die Wärmedämmung und um energetische Aspekte über den Einsatz von moderner Solarthermie.
Ein dicker Brocken ist auch die Umgestaltung der Außenanlagen, die mit sechsMillionen Euro veranschlagt wird. Im Mittelpunkt der Baumaßnahme steht die zentrale Wärmeenergieerzeugung: Geplant ist der Einsatz eines Blockheizkraftwerks, einer Pelletheizung und die Gasbrennwerttechnik, die eingeschaltet werden sollen, wenn kurzzeitig eine hohe Leistungsnachfrage im Stromnetz auftritt. Im gesamten Komplex gehört aber auch die Modernisierung des Fernwärmenetzes auf dem Campus. Eingebunden in diesen Bereich sollen zudem alle veralteten Infrastrukturnetze wie Elektro, IT-Systeme, Trink-, Ab- und Regenwasserleitungen. Sie sollen schließlich erneuert und den neuen Anforderungen entsprechend erweitert werden.

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