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Ahrtal-Tourismus sieht sich strategisch für die Zukunft gestärkt

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die im März geschlossene Tourismuskooperation war der richtige Schritt: Von dieser Überzeugung war die Mitgliederversammlung des Ahrtal-Tourismus Donnerstagbend im Dorint Parkhotel Bad Neuenahr getragen. Der aufgelösten kreisweiten Tourismusorganisation TSG weint keiner nach.

Zufrieden zeigte sich der Vorstand des Ahrtal-Tourismus: Vom Erfolg des eingeschlagenen Kurses ist man überzeugt.
Zufrieden zeigte sich der Vorstand des Ahrtal-Tourismus: Vom Erfolg des eingeschlagenen Kurses ist man überzeugt.
Foto: Hans-Jürgen Vollrath

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die im März geschlossene Tourismuskooperation war der richtige Schritt: Von dieser Überzeugung war die Mitgliederversammlung des Ahrtal-Tourismus Donnerstagbend im Dorint Parkhotel Bad Neuenahr getragen. Der aufgelösten kreisweiten Tourismusorganisation TSG weint keiner nach.

„Neben der Chance, das Ahrtal nun in Gänze als Destination zu vermarkten, sind wir nun auch offiziell als Region bei der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH (RPT) akzeptiert“, unterstrich der Vorsitzende Maternus Fiedler, der insbesondere dem (erkrankt fehlenden) Kreisstadt-Bürgermeister Guido Orthen für die „engagierte Initiative“ dankte. Zusammen mit der Weinwirtschaft, für die der Ahrtal-Tourismus die Geschäftsführung übernommen hat, habe man nun insgesamt alle wichtige Fäden zusammengeführt. „Das bedeutet strategisch für die Zukunft eine unglaubliche Stärkung für unser Tourismus-Marketing“, sagte Fiedler.

Warum die Mitgliedschaft im RPT so wichtig ist, machte Geschäftsführer Andreas Wittpohl deutlich: Dieser bekomme allein 3,6 Millionen Euro vom Land und stecke rund 435 000 Euro ins Marketing. „Davon profitieren wir als Region. Und die wäre ohne Kooperation nicht zu erreichen gewesen“, betonte Wittpohl.

Die Entscheidung über die Ahrtal-Kooperation wie über die Beteiligung am RPT hatte der Vorstand „im Vorgriff“ getroffen. Das nachträgliche Votum in der gestrigen Mitgliederversammlung, an der 67 stimmberechtigte Mitglieder (von aktuell 451) teilnahmen, fiel einstimmig aus.

Mit dem Ahrtal-Tourismus kooperieren Blankenheim, Sinzig, Bad Neuenahr-Ahrweiler, die Gemeinde Grafschaft und die Verbandsgemeinden Altenahr und Adenau. Bewusst habe man – mit Ausnahme der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler – nicht die Form der Mitgliedschaft gewählt, sagte Fiedler. Der Schwerpunkt der Arbeit liege weiterhin in der Kreisstadt.

Zufriedenheit herrschte allenthalben über die positive Entwicklung bei den Übernachtungszahlen. Für das laufende Jahr geht der Ahrtal-Tourismus davon aus, die „magische“ Grenze von 800 000 Übernachten zu knacken. Mit breiter Brust präsentierte Wittpohl denn auch diese Zahl: Den Übernachtungs- und Tagungsgästen in Bad Neuenahr-Ahrweiler verdanke die Stadt eine Wertschöpfung von 66 Millionen Euro.

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