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Brohltal/Glees

550 000 Euro fließen ins neue Gleeser Feuerwehrhaus

Die vorgesehene Baufläche neben dem Bürgerhaus ist schon gerodet, im April sollen die Arbeiten für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses in Glees beginnen. Der Bau- und Umweltausschuss der Verbandsgemeinde Brohltal vergab jetzt die Aufträge für die ersten zehn Gewerke, die mit knapp 340.000 Euro zu Buche schlagen. Dickster Brocken ist der Rohbau, der 137.000 Euro kostet. Für das Projekt sind im Haushaltplan der Verbandsgemeinde Brohltal 550.000 Euro eingestellt.

Die Bäume auf dem Baugrundstück für das neue Gleeser Feuerwehrhaus sind schon gerodet. Jetzt muss nur noch der Gastank weichen, dann kann die Baumaßnahme beginnen.
Die Bäume auf dem Baugrundstück für das neue Gleeser Feuerwehrhaus sind schon gerodet. Jetzt muss nur noch der Gastank weichen, dann kann die Baumaßnahme beginnen.
Foto: hwk

Bei der Ausschreibung der Maßnahme waren verschiedene Wünsche und Ergänzungen der Gleeser Wehrleute berücksichtigt worden. „Dies hätte jedoch zu nicht unerheblichen Mehrkosten geführt“, erklärte Verbandsgemeindebürgermeister Johannes Bell. Aus diesem Grunde habe man in Absprache mit der örtlichen Wehrführung und der Verbandsgemeinde-Wehrleitung nach Einsparpotenzial gesucht. „Wir haben uns gefragt: Was ist wirklich notwendig?“, ergänzte Architekt Michael Unger aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, der den Ausschussmitgliedern Rede und Antwort stand.

Trotz der vereinbarten Einsparungen liegt die jetzt freigegebene Auftragssumme etwa 10 Prozent über der ursprünglichen Baukostenberechnung. Das sei in erster Linie der derzeitigen guten Auftragslage der Handwerksbetriebe geschuldet, sagte Bell.

Einstimmig vergab der Ausschuss auch die Aufträge für Zeitvertragsarbeiten in den Gewerken Maler/Beschichtung und Gas-, Wasser-, und Abwasserinstallation. Zum Zuge kamen die Firmen Robeck aus Winnerath und Knops aus Adenau. Die Betriebe sind jetzt für Unterhaltungsarbeiten in den verschiedenen VG-Liegenschaften zuständig.

Mit einem weiteren Beschluss erhielt die Firma Robeck die Aufträge für Maler- und Bodenbelagsarbeiten in der Realschule plus sowie im Rathaus. Die Arbeiten in zwei Klassenräumen der Schule sollen in den Osterferien durchgeführt werden. Anschließend werden acht Büroräume im Verwaltungsgebäude renoviert. Die gesamte Angebotssumme beläuft sich auf 19.400 Euro. „Mit der gemeinsamen Ausschreibung haben wird Synergien ausgenutzt“, erklärte der Bürgermeister.

An den Verbandsgemeinderat ging die Empfehlung, per Änderung des Flächennutzungsplanes eine 3950 Quadratmeter große Waldparzelle in Nachbarschaft des Industriegebietes Scheid als Erweiterungsfläche auszuweisen. Damit soll einem Gewerbebetrieb eine Expansionsmöglichkeit gegeben werden. Die Kosten des Verfahrens trägt der Antragsteller. Der Gemeinderat Niederzissen hatte dem Vorhaben schon im Dezember seine Zustimmung gegeben.

Von unserem Mitarbeiter Hans-Willi Kempenich

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