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    Bad Sobernheim

    Trio an der Bad Sobernheimer Stadtspitze zieht Bilanz: Es geht immer irgendwas!

    Spitzentreffen unter grauer Wolkendecke am Barfußpfad: Halbjahresbilanz zogen Stadtbürgermeister Michael Greiner (SPD) und seine beiden Beigeordneten Alois Bruckmeier (FWG) und Uli Schug (Grüne) am Donnerstagabend. Fazit: alles gut, alles transparent, vor allem: Es geht was. Und das trotz leerer Stadtkasse.

    Die Sobernheimer Stadtspitze - (von links) Uli Schug, Stadtbürgermeister Michael Greiner und Alois Bruckmeier - zieht Halbjahresbilanz 2011. Ihr Fazit: Es läuft, auch in Zeiten leerer Kassen.
    Die Sobernheimer Stadtspitze - (von links) Uli Schug, Stadtbürgermeister Michael Greiner und Alois Bruckmeier - zieht Halbjahresbilanz 2011. Ihr Fazit: Es läuft, auch in Zeiten leerer Kassen.
    Foto: Stefan Munzlinger

    Bad Sobernheim - Spitzentreffen unter grauer Wolkendecke am Barfußpfad: Halbjahresbilanz zogen Stadtbürgermeister Michael Greiner (SPD) und seine beiden Beigeordneten Alois Bruckmeier (FWG) und Uli Schug (Grüne) am Donnerstagabend. Fazit: alles gut, alles transparent, vor allem: Es geht was. Und das trotz leerer Stadtkasse.

    Zwar drückt ein 1,8-Millionen-Etatdefizit, doch an den Vorhaben der nächsten Monate und Jahre hält die Stadtspitze fest; sei es an Reparaturen wie zurzeit in der Dammstraße (danach unter anderem geplant: Kuhweg und Breitlerstraße) oder an der Sanierung von unterer und oberer Großstraße, dem Platz zwischen ehemaligem Topmarkt und Amtsgericht und der hinteren Priorhofstraße.

    Tafelsilber, das man unter die Leute bringen könnte, gibt es nicht, Gewerbe- und Baugrund ist rar, oder keiner will ihn momentan haben. Trotzdem stehen optimistische 100 000 Euro an Grundstückserlösen im aktuellen Haushalt. Man kann sie ja mal reinschreiben. Wenn die nicht fließen und dadurch andere Ausgaben decken, geht die Sobernheimer Welt nicht unter, aber dann müssen neue Kredite her.

    Und die gibt es nicht mehr einfach so, seit der Stadtrat kürzlich die Kommunalaufsicht brüskiert hat. „Grundsteuer A und B heben wir nicht an“, hatte das Gremium mehrheitlich entschieden und damit eine Forderung der Aufseher, alle Einnahmequellen auszuschöpfen, zurückgewiesen. Wer aber seine Einnahmemöglichkeiten nicht nutzt, der kriegt auch keine Kredite mehr. 2012 wird's noch schärfer: Zwar hilft das Land beim Tilgen von Verbindlichkeiten. Doch bedeutet das für Bad Sobernheim, in den nächsten 15 Jahren 800 000 Euro mehr einsparen oder mehr einnehmen zu müssen. Kaum leistbar.

    Wenn's der Kommune an Liquidität, also an Barem, mangelt, kann sie sich über Investoren freuen. Sei es nun der Brauhaus-Plan Bruno Schneiders im Marum-Park, sei es die im alten Topmarkt geplante Wildkammer Klaus Niedings oder der Komplex Hotel Hammer/Rex-Kino, den Rainer Bornschein und Stefan Klußmeier gekauft haben – sie alle werden Geld bewegen. Geld, das andere animieren könnte, ebenfalls zu investieren. Andererseits: Investitionen um jeden Preis, das will keiner. So wird es eine Königsaufgabe für Stadtspitze und -rat bleiben, abzuwägen: Wo greifen Investitionen zu sehr ins Stadtgesicht, was passt einfach nicht. Dann könnte es passieren, einem Geldgeber absagen zu müssen – ausgerechnet in finanziellen Dürrezeiten.

    Gute Nachricht für den Stadtbauhof: Der gebrauchte Bagger kommt. Finanziert über einen Kredit. Mit dem Okay der Aufseher und trotz der ausgefallenen Grundsteuer-Erhöhung. Woran man sieht: Irgendwas geht immer. (mz)

     

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