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Bad Kreuznach

Spatenstich für neue Mensa des Bad Kreuznacher Gymnasiums am Römerkastell

Die Szene hatte Symbolcharakter. Fernsehkoch Johann Lafer und die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen nahmen sich kurz in den Arm und strahlten, während Landrat Franz-Josef Diel verkündete: „Sie sind die Motoren dieses bedeutsamen Projekts.“ Beide standen im Fokus, als gestern der Spatenstich für den Bau der neuen Mensa am Bad Kreuznacher Gymnasium am Römerkastell erfolgte. Auch Schulleiter Hermann Bläsius betonte: „Wenn es mal hakte, sind sie in die Offensiv gegangen und haben uns weiter vorangebracht.“

Bad Kreuznach – Die Szene hatte Symbolcharakter. Fernsehkoch Johann Lafer und die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen nahmen sich kurz in den Arm und strahlten, während Landrat Franz-Josef Diel verkündete: „Sie sind die Motoren dieses bedeutsamen Projekts.“ Beide standen im Fokus, als gestern der Spatenstich für den Bau der neuen Mensa am Bad Kreuznacher Gymnasium am Römerkastell erfolgte. Auch Schulleiter Hermann Bläsius betonte: „Wenn es mal hakte, sind sie in die Offensiv gegangen und haben uns weiter vorangebracht.“

Ende des Monats gehen die Bauarbeiten richtig los. Die ersten Essen sollen zu Beginn des nächsten Schuljahres über die Theke gehen. Dabei kommt ein völlig neues Verpflegungskonzept zum Tragen. Denn gekocht werden vor allem regionale und saisonale Produkte – wohlgemerkt nach den Bedürfnissen der Schüler und mit dem Feinschliff von Lafer und seiner Kochschule „food@ucation“. „Für mich eine Herzensangelegenheit“, sagte Lafer während des Spatenstichs. „Kinder müssen wieder lernen, wie gutes Essen schmeckt.“

Doch nicht nur die Qualität der Gerichte ist entscheidend. Lafer: „Eine Mensa wird erst dann angenommen, wenn man sich dort auch wohlfühlt.“ Deshalb bezog Bläsius seine Schüler schon früh mit ein. Herausgekommen ist eine interne Planungsgruppe, die einen Vorschlag erarbeitet hat und diesen gemeinsam mit den federführenden Architekten Eberhard Strobel und Carsten Brendel aus Gau-Algesheim weiterentwickelt.

Das Gebäude wird in Holzständerbauweise realisiert und erreicht energetisch Passivhausstandard. Die Größe des Speiseraums ist mit 478 Quadratmetern für bis zu 600 Essen im Zweischichtbetrieb ausgelegt. Die Küche (244 Quadratmeter) und der Speiseraum werden so miteinander verbunden, dass die Schüler bei der Zubereitung ihrer Menüs zuschauen können.
„Ein Modellprojekt, das weit über die Grenzen von Bad Kreuznach hinausstrahlt“, lobte Ministerin Ahnen. Weitere Interessenten – zuletzt aus Hessen – haben bereits angeklopft. Nicht zuletzt auch, weil eine Vernetzung zwischen Verpflegung und Ernährungsbildung stattfindet. Dafür sorgt Schulökotrophologin Tina Gareis.

Für Schulleiter Bläsius ist „die Verpflegung ein ganz wesentlicher Faktor, dass Ganztagsschule überhaupt funktioniert“. Zurzeit nutzen 120 von insgesamt 1200 Röka-Schülern das Angebot. Gespeist wird in normalen Klassenräumen. Bis August 2012, wenn die neue Mensa steht. Bläsius: „Dann wird sich unsere Raumsituation endlich wesentlich verbessern.“ (sbr)

Mensa kostet 4 Millionen Euro
Rund 4 Millionen Euro kostet der Bau der neuen Mensa. 2,8 Millionen Euro finanziert das Land über sein Schulbauprogramm, 1,1 Millionen Euro trägt der Kreis Bad Kreuznach. Zusätzlich läuft aufgrund der modernen Holzbauweise ein Antrag auf Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

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