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    Neue Reihe: Faszinierende Frauengestalten und ihre Schicksale

    Bad Kreuznach -  Frauenschicksale wie sie unterschiedlicher nicht sein können stehen bei der Feminale des Fördervereins für das Kreuznacher Frauenhaus jährlich im Mai im Mittelpunkt. Die 15. Auflage gibt es 2011. Parallel dazu und als Ergänzung startet der Förderverein in Zusammenarbeit mit der Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH eine neue Vortragsreihe, die sich faszinierenden Frauengestalten aus Vergangenheit und Gegenwart widmet.

    Bad Kreuznach -  Frauenschicksale wie sie unterschiedlicher nicht sein können stehen bei der Feminale des Fördervereins für das Kreuznacher Frauenhaus jährlich im Mai im Mittelpunkt. Die 15. Auflage gibt es 2011. Parallel dazu und als Ergänzung startet der Förderverein in Zusammenarbeit mit der Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH eine neue Vortragsreihe, die sich faszinierenden Frauengestalten aus Vergangenheit und Gegenwart widmet.


    Den Auftakt macht am Freitag, 5. November, ab 17 Uhr im Haus des Gastes ein biblisches Thema: Die Theologin Ronja Jacob referiert über „Maria Magdalena – Eine Frau sucht Zuflucht“. Verschiedene Frauenpersönlichkeiten, so macht der Vortrag deutlich, verschmelzen dabei seitens der katholischen Kirche im Laufe der ersten Jahrhunderte nach Christus zu Maria Magdalena: Maria von Magdala, Maria aus Betanien, Maria von Ägypten und die namenlos Sünderin sowie die namenlose Ehebrecherin.
    Maria Magdalena erfährt Hilfe durch Jesus und findet Zuflucht in dessen Jüngerkreis. Während Maria Magdalena bis heute in der Ostkirche als „Apostelin der Apostel“ gefeiert wird, degradierte sie die Westkirche zu der büßendem Frauengestalt und damit auf eine passive Rolle. „Die Frauen in der Bibel gehören zu unserem Kulturgut.“ Für Helga Baumann vom Vorstand des Fördervereins passt es da gut, mit einer biblischen Frauengestalt zu beginnen. Sie sieht die Reihe als „kleine, aber feine Ergänzung zum Kinoerlebnis Feminale“.
    Die Vorträge ermöglichen einen andren Zugang zu faszinierenden Frauengestalten und ihrem Leben. Und die Reihe soll deutlich machen, wie benachteiligt Frauen über viele Jahrhundert gelebt haben.Darüber hinaus setzt sie einen zweiten Schwerpunkt: „Gute Öffentlichkeitsarbeit ist für den Förderverein ganz wichtig“, erklärt Vorstandsfrau Marianne Rabb-Ohlenforst gegenüber dem „Oeffentlichen“. Gedacht ist daran, die Reihe in loser Folge zu präsentieren, zweimal im Jahr etwa (Frühjahr und Herbst).
    Die französische Malerin und Bildhauerin Camille Claudel könnte Thema eines weiteren Vortrages sein. Wie bei der Feminale ist bei der Vortragsreihe der Eintritt frei. Spenden für das Frauenhaus werden gerne entgegengenommen. Natürlich sind auch Männer willkommen. (hg)

    Bad Kreuznach
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