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    Mehrheit der Gläubiger: HSV Sobernheim kann SC-Heim kaufen

    Bad Sobernheim/Bad Kreuznach - Grünes Licht für den Handball-Sportverein (HSV) Sobernheim: Am Dienstag einigten sich die Gläubiger des insolventen Sport-Clubs (SC) Bad Sobernheim im Amtsgericht Bad Kreuznach darauf, das leer stehende Klubheim im Staaren an den HSV zu verkaufen. Das teilte Amtsgerichtsdirektorin Brigitte Hill mit.

    Bad Sobernheim/Bad Kreuznach - Grünes Licht für den Handball-Sportverein (HSV) Sobernheim: Am Dienstag einigten sich die Gläubiger des insolventen Sport-Clubs (SC) Bad Sobernheim im Amtsgericht Bad Kreuznach darauf, das leer stehende Klubheim im Staaren an den HSV zu verkaufen. Das teilte Amtsgerichtsdirektorin Brigitte Hill mit.

    Das Klubheim war der letzte verbliebene Vermögenswert des aufgelösten SC. Von 38 angemeldeten Gläubigern erschienen 17 persönlich oder ließen ihre Interessen vertreten. Über den Verkaufspreis wollten weder Hill noch Insolvenzverwalter Jens Lieser (Koblenz) eine Aussage treffen. Allerdings wurde aus Verhandlungskreisen bekannt, dass 80 000 Euro gezahlt werden sollen. Eine Summe, die hinter vorgehaltener Hand immer wieder auch aus HSV-Kreisen zu hören war. Lieser ließ durchblicken, dass nicht alle Gläubiger mit dem HSV-Kaufangebot einverstanden waren, von der Mehrheit aber überstimmt worden seien.

    Da das Heim einst mit öffentlichen Zuschüssen gebaut worden war, verpflichtet sich der HSV, die Duschen und Umkleiden im Erdgeschoss auch anderen Vereinen zu öffnen, sonst müssten die Handballer um Vorsitzenden Friedrich Wilhelm nämlich die einst bewilligten Zuschüsse zurückzahlen. Für den HSV beginnt damit ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte.

    Mit dem Heim eröffneten sich viele Möglichkeiten, hatte Wilhelm im Gespräch mit dem "Oeffentlichen" kürzlich erklärt, sei es für gesellige Veranstaltungen, die Jahreshauptversammlungen oder Vorstandssitzungen. Für die Nutzung der Dörndich-Halle hatte der HSV bis 2012 rund 20 000 Euro im Jahr aufbringen müssen. Geld, das nun in das neue Heim fließen kann. Erste Maßnahmen werden restliche und  kleinere Innenausbauarbeiten sein und der Bereich am Haupteingang. Der soll barrierefrei hergerichtet werden. (art/mz)

    Bad Kreuznach
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