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    Bad Kreuznach

    Da blüht uns was: Für Pfingstwiese gibt's auch künftig nur kleines Geld

    Noch 68 Tage bis zum Auftakt des nächsten Kreuznacher Automobilsalons (23. und 24. April). Doch das Ausstellungsgelände, die Pfingstwiese, zeigt sich in eher trostlosem Zustand, wirkt wie eine lieblose Abstellfläche. "Die Kreuznacher kriegen ja noch nicht mal ihren Kornmarkt in den Griff, geschweige denn die knapp 70 000 Quadratmeter große Pfingstwiese."

    Foto: mz

    Von unserem Redakteur Stefan Munzlinger

    Eine Kritik aus Schaustellerkreisen, die Wirtschaftsdezernent Udo Bausch (parteilos) so nicht stehen lassen will. Zwar sei nach dem Salon 2015 die Kritik an der Gestaltung des Kreuznacher Messegeländes vehement ausgefallen, doch sei das Thema komplexer, nicht mit einfachen Rezepten zu lösen, so Bausch sinngemäß. Man schaue von Veranstaltung zu Veranstaltung, was zu tun sei, was gefordert werde.

    Und das sei durchaus unterschiedlich. Eine Zirkus beispielsweise brauche sandgebundenen Untergrund und stelle damit eine völlig andere Forderung als Autohäuser, die ihre Neuwagen auf dieser City-nahen Fläche präsentierten. Flohmärkte, Speditionen und allerlei weitere Veranstaltungen übers Jahr - recht machen könne man es beim Pfingstwiesen-Untergrund niemandem. Vor den jeweiligen Veranstaltungen ergehe der Auftrag an den städtischen Bauhof, Löcher und Risse im Asphalt zu füllen. Beim Jahrmarkt, und auf genau den sei die Pfingstwiese hergerichtet, sei fast jeder Quadratmeter belegt und blieben die unschönen Flecken unsichtbar. Anders beim Automobilsalon.

    Sicher, das räumt der Wirtschaftsdezernent gern ein, schön sei diese Pfingstwiese nicht. Die ganz großen Summen aufzuwenden, werde zwar hier und da gewünscht, habe aber eine negative Folge. Noch gelte die Pfingstwiese als Geheimtipp für täglich kostenlose parkende Autofahrer. Das sei sofort beendet, wenn man sie finanziell aufwendig herrichte. Denn dann müsse man das investierte Geld auch wieder reinholen; und das sei eben nur über Parkgebühren möglich.

    Ohnehin: Bad Kreuznach sei in der glücklichen Lage, eine so große und freie Fläche in der Nähe des Stadtzentrums vorweisen zu können. Und dabei solle es bleiben. "In anderen Städten stünden dort längst Wohn- und Bürobauten", betont Bausch die Attraktivität des Areals mit Wachstumspotenzial: So verhandelt Bausch derzeit mit dem Eigentümer eines etwa 2000 Quadratmeter großen Grundstücks an der offiziellen Pfingstwiesen-Zufahrt. Auch auf dieser Fläche könnte umgesetzt werden, was an Sicherheitsauflagen nach der Bombendrohung beim Jahrmarkt am 21. August 2011 oder für Katastrophenfälle in einem umfangreichen Sicherheitskonzept erarbeitet wurde; auf dem Grundstück könnten im Ernstfall technische Geräte oder Fahrzeuge abgestellt werden.

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